CARNITIN
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Carnitin Syn.: Vitamin BT
Carnitin ist ein Dauerbrenner im Markt der Supplemente und wird möglicherweise noch eine zeitlang diesen Status innehalten. Eine
der vielen metabolen Funktionen des Carnitins ist der Transport von langkettigen Fettsäuren durch die innere Membran der
Mitochondrien, dem Ort der Nährstoffoxidation. Die Idee einer erhöhten Fettsäureoxidation durch eine Supplementierung mit Carnitin Steigert L-Carnitin die Fettverbrennung? Die Substanz L-Carnitin besitzt eine zentrale Rolle in der Regulation des Energiestoffwechsels. L-Carnitin ist als Trägermolekül notwendig für den Transport langkettiger Fettsäuren in die Mitochondrien der Muskelzelle, wo die Fettverbrennung stattfindet. Aufgrund dieses Transportmechanismuses war der Gedanke naheliegend, dass eine zusätzliche Zufuhr von L-Carnitin dessen Konzentration in der Muskulatur erhöhen würde und dadurch die Transportkapazität und die Fettverbrennung bei einer gegebenen Belastung gesteigert werden könnten. Die Durchsicht zahlreicher Untersuchungen zeigt allerdings, dass die Zufuhr von L-Carnitin auch in hohen Dosierungen von 2000-6000 mg/Tag (das entspricht dem 30-100-fachen der täglichen Zufuhr mit der Nahrung) beim gesunden Menschen mit normal gefüllten muskulären Gesamt-Carnitin-Speichern keine zusätzliche Erhöhung der Fettverbrennung oder der Leistungsfähigkeit bei Dauerbelastungen bewirkt. L-Carnitin besitzt neben seiner Eigenschaft als Transportmolekül noch eine weitere Funktion: Es dient als Puffersubstanz in der Zelle, indem es zellschädigende Bruchstücke von Fettsäuren bindet, aus der Zelle herausschleust und eine Stabilisierung des Glukosestoffwechsels bewirkt. Als kurzfristig im Blut verfügbarer Energieträger kann es von Zellen des Immunsystems aufgenommen werden und spielt eine wichtige Rolle bei deren Aktivierung. Dieses zellwandschützende, antioxidative und entgiftende Potential wird therapeutisch bei Erkrankungen genutzt, die mit einer Beeinträchtigung der Durchblutung (z.B. koronare Herzerkrankung), mit Hirnleistungsstörungen (Alzheimersche Erkrankung) oder Immundefekten (AIDS) einhergehen. Untersuchungsergebnisse mit gesunden Sportlern sind zwar widersprüchlich, deuten aber darauf hin, dass eine Funktionsverbesserung über den Normalzustand des Gesunden hinaus nicht wahrscheinlich ist. Befindet sich der Sportler in einem Stresszustand (z.B. nach Wettkampfserien), so kann die Verabreichung von L-Carnitin in einer Dosierung von 1-4 Gramm pro Tag als Immunstimulans in Erwägung gezogen werden. Es liegen allerdings keine längerfristigen Beobachtungen zur Beeinflussung der Infektanfälligkeit und der Regeneration bei Sportlern durch diese Substanz vor. L-Carnitin ist fast ausschließlich in tierischer Nahrung enthalten (Fleisch, Wurstwaren, geringer auch in Milch und Milchprodukten). Da es aber ähnlich wie Kreatin in ausreichender Menge im Körper selbst hergestellt werden kann, ist das Risiko eines L-Carnitin-Defizites selbst beim streng veganisch lebenden Sportler gering. Für diese Personengruppe kann allerdings eine Nahrungsergänzung mit L-Carnitin in niedriger Dosierung (z.B. 100-300 mg/Tag) in Erwägung gezogen werden. In den genannten Dosierungen sind bislang keine gesundheitsschädlichen Wirkungen mit Ausnahme leichter, harmloser, selten auftretender Mißempfindungen im Magen-Darm-Trakt beschrieben worden. http://www.loges.com
L-Carnitin für Dialysepflichtige supplementieren
Diabetes: L-Carnitin schützt Herz
und Gefäße Die Konzentration des Lipoprotein A im Plasma ist ein Hinweis auf das Risiko eine koronare Herzkrankheit oder Durchblutungsstörung zu erleiden. Im Rahmen der randomisierten und Placebo-kontrollierten Studie wurden 94 Patienten, bei denen kurz zuvor ein Diabetes mellitus Typ 2 diagnostiziert worden war und die gleichzeitig erhöhte Blutfettwerte aufwiesen, in zwei Gruppen eingeteilt. Die Therapie des Diabetes erfolgte während der sechsmonatigen Studie ausschließlich diätetisch. Während die Interventionsgruppe täglich ein Gramm Carnitin in Tablettenform erhielt, bekamen die Probanden der zweiten Gruppe ein Placebo. Sowohl nach drei als auch nach sechs Monaten zeigte sich bei den Probanden der Interventionsgruppe eine deutliche Reduktion der Plasmakonzentration des Lipoprotein A. Auch wenn es sich bei der vorliegenden Untersuchung nur um eine Vorstudie handelt, zeigt sich doch bereits eine deutliche Tendenz für die schützenden Eigenschaften des L-Carnitins. Neben der Eigenproduktion ist der Körper des Menschen auf eine Zufuhr mit der Nahrung angewiesen. Da L-Carnitin jedoch vorwiegend in tierischen Produkten enthalten ist, die Menschen mit erhöhten Blutfettwerten besser meiden sollten, kann eine L-Carnitin-Substitution mit Nahrungsergänzungsmitteln, Diätetika oder Arzneimitteln sinnvoll sein. Quelle: (1) Derosa G, et al.: The effect of L-carnitine on plasma lipoprotein(a) levels in hypercholesterolemic patients with type 2 diabetes mellitus. Clinical Therapeutics 2003; 25 (5): 1429-39 Quelle: Gesellschaft für Ernährungsmedizin, Bad Aachen L-Carnitin kann vom Körper aus den Aminosäuren Lysin und Methionin selbst in geringer Menge gebildet werden. Die Eigensynthese ist von einer ausreichenden Verfügbarkeit der Vitamine B6 und C, sowie von Eisen abhängig. Die Eigensynthese ist sehr träge und nicht in der Lage, Verluste oder einen erhöhten Carnitinbedarf schnell auszugleichen, sodass eine gewisse Abhängigkeit von der exogenen L-Carnitinzufuhr, z. B. durch die Fleischnahrung besteht. 1905 entdeckten die russischen Forscher V.S.
Gulewitsch und R. Krimberg eine Substanz in Muskelfleisch von Säugetieren,
die für die Funktion der Muskeln unbedingt notwendig ist. Sie benannten den
Substanz "Carnitin", abgeleitet von der lateinischen Bezeichnung "Carnis" (=
Fleisch). Der Wissenschaftler G. Fraenkel fand in seinen Studien im Jahre
1952 heraus, dass L-Carnitin für Mehlwürmer eine lebensnotwendige Funktion
hat. Er betrachtete L-Carnitin als Vitamin der B-Gruppe und gab ihm daher
den Namen "Vitamin BT". Diese Bezeichnung ist jedoch veraltet. In der
EU-Richtlinie für "particular nutrients" wird L-Carnitin erwähnt und damit
nicht als Vitamin, sondern als Nährstoff angesehen. Quelle: Gesellschaft für Ernährungsmedizin Bad Aachen http://www.journalmed.de |
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Alzheimer und Demenz: L-Carnitin verbessert
Lernfähigkeit
Ältere Menschen können durch Einnahme von L-Carnitin das geistige Nachlassen
unter gewissen Umständen reduzieren. Aufgrund vielfältiger positiver Effekte
auf Gehirn und Nervensystem ist eine Substitution mit L-Carnitin als
Nahrungsergänzungsmittel oder Arzneimittel - im Rahmen einer gesunden
Ernährungsweise - speziell bei Senioren ratsam. Zur Verbesserung der
geistigen Leistungsfähigkeit werden täglich ein bis zwei Gramm L-Carnitin
empfohlen. Die signifikante Verbesserung der geistigen Fähigkeiten ließ sich
in verschiedenen Studien nachweisen (1 - 3).
Besonders die neurodegenerative Erkrankung Morbus Alzheimer scheint durch
die Einnahme von L-Carnitin verlangsamt zu werden. Die Gründe der Alzheimer
Erkrankung sind bis dato noch unklar, Neurologen diskutieren genetische und
metabolische Ursachen. Die Nervenübermittlungsrate ist bei diesen Patienten
beeinträchtigt, dass heißt die Übermittlung von Signalen innerhalb des
Gehirns ist eingeschränkt. Eine Funktion von L-Carnitin ist die Übermittlung
dieser Signale, sodass sich durch Gabe von L-Carnitin eine Verbesserung der
Gehirnfunktion feststellen ließ. Gesunde Menschen stellen L-Carnitin in
ausreichenden Mengen in Leber, Niere und Gehirn aus den Aminosäuren L-Lysin
und L-Methionin her.
Natürlicherweise kommt es in vielen Lebensmitteln vor, wobei Rinder- und
Schweinefleisch hohe Mengen an L-Carnitin enthält. Pflanzliche Lebensmittel
haben einen wesentlich geringeren Carnitingehalt. Da L-Carnitin
wasserlöslich ist und es hohe Temperaturen über 100 Grad zerstört, bieten
sich schonende Garmethoden unter Weiterverwendung der Kochflüssigkeit an.
Bei Senioren ergibt sich durch verschiedene Alterungsprozesse, vor allem des
degenerativen Nervensystems, ein erhöhter Bedarf der durch die
Supplementation von L-Carnitin gedeckt wird. An Alzheimer erkrankte Personen
erhalten bei der deutschen Alzheimer Gesellschaft unter
www.deutsche-alzheimer.de Rat und Hilfe.
24.02.2004 Infos für Ärzte
Quellen
(1) Spagnoli A., Lucca U., Menasce G., et. al., acetyl-L-carnitine treatment
in alzheimer`s disease, Neurology 1991; 41 (11): 1991
(2) Bonavita E., Study of the efficacy and tolerability of
L-acetyl-carnitine therapy in the senile brain; Int J Clin Pharmacol Ther
Toxicol, Sep; 24 (9): 1986
(3) Herrmann W. M., Dietrich B., Hiersemenzel R.,
Pharmacoelectroencephalographic and clinical effects of the cholinergic
substance acetyl-L-carnitine in patients with organic brain syndrome. Int J
Clin Pharmacol Res: 1990
http://www.journalmed.de
Quelle: Gesellschaft für Ernährungsmedizin Bad Aachen
L-Carnitin sorgt für bessere Versorgung schlecht
durchbluteter Herzen
Menschen mit einer schlechten Durchblutung des Herzens können durch die
Einnahme von L-Carnitin das Risiko von Folgeerkrankungen wie chronischer
Herzleistungsschwäche, Angina-Pectoris oder Herzinfarkt verringern. Bedingt
durch diese Störungen ist die ausreichende Versorgung des Herzens mit Blut
nicht gewährleistet. Daraus ergibt sich ein Mangel an Sauerstoff und
Nährstoffen im Herzen. Die zusätzliche Gabe von L-Carnitin, einer
lebensnotwendigen Aminosäureverbindung, kann den Mangel verbessern. Zur
Verbesserung der energetischen Situation und der Leistungsfähigkeit des
Herzens stellte sich in verschiedenen Studien eine zusätzliche Aufnahme von
ein bis zwei Gramm L-Carnitin pro Tag als wirksam heraus (1-3).
Diese Verbesserung erklärt sich durch die Funktion von L-Carnitin, freie
Fettsäuren, die als wichtigste Energielieferanten des Herzmuskels dienen, in
die Mitochondrien zu transportieren. Weiter dient L-Carnitin der Entgiftung
von Stoffwechselprodukten und Giften, die bei einem Mangel an Sauerstoff und
Substraten im Herzen auftreten. Ein optimal versorgter Herzmuskel wird nicht
so leicht krank und ist leistungsfähiger. Gesunde Menschen stellen
L-Carnitin in ausreichenden Mengen für die tägliche Bedarfsdeckung in Leber,
Niere und Gehirn aus den Aminosäuren L-Lysin und L-Methionin her. In
Lebensmitteln ist es besonders reichhaltig in Lamm-, Rinder- und
Schweinefleisch zu finden.
Bei der Zubereitung der Lebensmittel sollte der Verbraucher allerdings
darauf achten, dass L-Carnitin wasserlöslich ist und bei Temperaturen von
über 100 Grad Celsius zerstört wird. Die im Körper gebildeten oder über die
Nahrung aufgenommenen Mengen reichen aber nicht aus, um die oben genannte
Menge zu erreichen, sodass eine Substitution mit L-Carnitin für die
Verbesserung der Herzleistung als Nahrungsergänzungsmittel oder Arzneimittel
notwendig sein kann.30.03.2004 Infos für Ärzte
Quelle:
(1) Löster H, Miehe K, Punzel M, Stiller O, Pankau H, Schauer J (1999):
Prolonged oral L-carnitine substitution increases bicycle ergometer
performance in patient with serve, ischemically induced cardiac
insufficiency. Cardiovasc Drugs Ther 13: 537-546
(2) Cacciatore L, Cerio R, Ciarimboli M, cocozza M, Coto V, D‚Allesandro A,
D‚Allesandro L, Grattarola G, Imparato L (1991):The therapeutic effect of
L-carnitine in patients with exercise-induced stable angina: a controlled
study. Drugs Exp. Clin. Res. 17: 225-235
(3) Fernandez C, Proto C (1992): L-carnitine in the treatment of chronic
myocardial ischemia. An analysis of 3 multicenter studies and a
bibliographic review. Clin Terap 140: 353-377
Quelle: Gesellschaft für Ernährungsmedizin Bad Aachen
Acetyl-L-Carnitin
hilft bei MS-Fatigue
Das Fatigue-Syndrom gehört zu den häufigsten Symptomen der MS. Eine Studie
zeigte nun, dass Acteyl-L-Carnitin eine stärkere Wirkung bei Fatigue erzielt
als Amantadin.
Fast 60% aller MS-Patienten entwickeln im Verlauf ihrer Erkrankung das
Fatigue-Syndrom. Die Pathophysiologie der Fatigue ist bisher wenig geklärt.
Daher gestaltet sich eine effektive Therapie schwierig. Jetzt zeigte sich,
dass Acetyl-L-Carnitin ein potentes Mittel in der Behandlung darstellt.
Da viele Faktoren an der Ausbildung der MS-Fatigue beteiligt sind, ist das
Management komplex und schwierig. Ein gängiges Medikament in der Therapie
der MS-Fatigue ist Amantadin, das in Studien eine Reduktion der typischen
Symptome zeigte. Carnitin spielt eine Schlüsselfunktion im
Energiestoffwechsel der Zelle. Die Behandlung mit Acetyl-L-Carnitin (ALCAR)
hat sich als effektiv in der Therapie von Fatigue bei anderen neurologischen
Erkrankungen oder chemotherapeutisch induzierter Fatigue erwiesen.
Italienische Forscher verglichen nun im Journal of the Neurological Sciences
die Wirkung von Amantadin und Acetyl-L-Carnitin in einer randomisierten,
doppelblinden Crossover-Studie.
An der Studie nahmen insgesamt 36 MS-Patienten mit Fatigue teil. Sie
erhielten über drei Monate täglich entweder Amantadin (2 g) oder ALCAR (200
mg). Nach einem wash-out-Intervall von drei Monaten erfolgte die Therapie
mit dem jeweils anderen Medikament für weitere drei Monate. Interferierende
Substanzen wie Antidepressiva oder Anxiolytika durften während der Studie
nicht eingenommen werden. Die Wirksamkeit der Behandlung wurde anhand der
Fatigue-Severity-Skala (FSS), der Fatigue-Impact-Skala (FIS), der
Social-Experience-Checkliste (SEC) und des Beck-Depression-Inventory-Test
(BDI) geprüft. Alle Probanden erhoben diese Fragebögen vor und nach jedem
Behandlungszyklus.
Die Ergebnisse implizieren eine stärkere Wirksamkeit von ALCAR im Vergleich
zu Amantadin bei der Behandlung der MS-Fatigue. 70% der Probanden hatten
eine Reduktion des FSS-Scores unter ALCAR im Vergleich zu 43% unter
Amantadin. Bei Annahme, dass die Abnahme des FSS-Score um 0,5 einer
klinischen Besserung entspricht, zeigte sich ein signifikanter Unterschied
zwischen den applizierten Medikamenten. 29% der ALCAR-Patienten im Gegensatz
zu 21% der Amantadin-Patienten erfuhren eine Besserung der MS-Fatigue
unabhängig von der MS-Form (schubförmig-remittierend oder
sekundär-progressiv) und der Schwere der Fatigue vor Studienbeginn. Dieser
Unterschied war bei den anderen klinischen Skalen (FIS, SEC, BDI) nicht
vorhanden.
Die Autoren schlussfolgern, dass ALCAR als zusätzliche Option in der
Behandlung der MS-Fatigue bedacht werden sollte. Gerade für Patienten, bei
denen Amantadin versagt oder zu starke Nebenwirkungen hervorruft, kann ALCAR
eine wirksame Alternative sein.
Nach Informationen des Journal of the Neurological Sciences, 218 (2004)
BSMO , 10.05.2004
L-Carnitin
plus L-Acetylcarnitin zur Erhöhung der Spermienmotilität
Eine Kombinationstherapie mit L-Carnitin/L-Acetylcarnitintherapie resultiert
laur einer Studie in „Fertility and Sterility“ in einer Verbesserung der
Spermienmotilität (Asthenozoospermie).
13.7.04
In einer randomisierten Studie unter der Leitung von Dr. Andrea Lenzi von
der Universitätsklinik in Rom, Italien, wurden 60 infertile Männer zwischen
20 und 40 Jahren für sechs Monate mit einer Kombinationstherapie aus
L-Carnitin (2 g/d) und L-Acetylcarnitin (1 g/d) oder Placebo behandelt.
Zwei Monate nach Therapie-Ende wiesen Männer in der L-Carnitin/L-Acetylcarnitin-Gruppe
Erhöhungen der Spermienkonzentration, der vorwärts gerichteten Motilität
sowie der Gesamtmotilität auf.
Die signifikantesten Verbesserungen der Spermienmotilität – sowohl vorwärts
als auch insgesamt – wurde den Autoren zufolge bei Männern beobachtet, die
zu Beginn hinsichtlich beweglicher Spermien niedrigere Werte zeigten. Dabei
wurden „initial niedrige Werte“ als „weniger als 4.000.000 vorwärts
beweglicher oder weniger als 5.000.000 beweglicher Spermien insgesamt pro
Ejakulat definiert.“
Während der Studiendauer sei bei vier Paaren, bei denen die Männer eine
Kombinationstherapie erhalten hatten.
„Eine kombinierte Behandlung mit L-Carnitin und L-Acetylcarnitin hat sich in
einer kontrollierten Wirksamkeitsstudie für die Erhöhung der
Spermienmotilität als wirksam erwiesen, insbesondere in Gruppen mit
niedrigeren Ausgangswerten“, resümieren die Autoren. (Reuters Health)
www.medaustria.at
Quelle:
Fertility and Sterility; 2004; 81: 1578-1584
Wellness-Bier mit
L-Carnitin
Das Marathon-Bier ist das neue gesunde Bier der Klosterbrauerei Neuzelle.
Der ostbrandenburgische Bierhersteller wird diese "Wellness-Bier-innovation
2005" auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin präsentieren.
Das Marathon-Bier schmecke wie ein Pils, das mit L-Carnitin angereichert
wird. Das geschmacks- und farbneutrale L-Carnitin sei ein dem Vitamin B
verwandter Stoff, der zur Leistungserhaltung des Organismus erforderlich
ist. Mit dem neuen Wellness-Produkt erweitert die Klosterbrauerei ihre
"gesundheitsfördernden Biere", wie es weiter heißt.
Schon vor Jahren hatte das Unternehmen das Neuzeller Badebier kreiert. Im
vergangenen Jahr war das Anti-Aging-Bier mit Sole, Algen und Flavonoiden als
Zusätze hinzugekommen, das sich immer mehr zu einem Exportschlager bis nach
Nord-Amerika und Asien entwickle (wir berichteten). "Bier - wohl dosiert
verwendet - ist grundsätzlich gesund", sagte ein Firmensprecher. (ddp)
Ärzte Zeitung, 18.01.2005
L-Carnitin
ist ein Nährstoff,
der vom Körper hergestellt wird und der auch in der Nahrung vorkommt. Er ist
wichtig für die körpereigene Energiebereitstellung und unseren gesamten
Organismus: L-Carnitin unterstützt den Fettabbau, schützt den Herzmuskel bei
Sauerstoffmangel und trägt dazu bei, dass sich die Muskeln nach Belastung
schneller erholen. LCarnitin kann unserem Körper helfen, die nötige Energie
zu produzieren. Wir werden immer älter Obwohl schon die alten Philosophen am
Phänomen des Alterns sehr interessiert waren, ist die wissenschaftliche
Erforschung des Alterungsprozesses noch relativ jung und unser Wissen über
Veränderungen im Alter und deren Ursachen bisher recht begrenzt. Im nächsten
Jahrhundert wird es in Europa allerdings mehr Menschen mit einem Alter über
60 als unter 20 geben. Laut WHO wächst sowohl die absolute Zahl als auch der
Bevölkerungsanteil älterer Personen – definiert als 60 und älter – in
praktisch allen Ländern. Für diesen weltweiten Trend ist vorläufig kein Ende
in Sicht. Heute gibt es schätzungsweise 580 Millionen Senioren auf der Welt
und für 2025 wird mit ca. 1.000 Millionen gerechnet. In der westlichen Welt
ist die Gruppe der Hochbetagten (80+) die am schnellsten wachsende
Bevölkerungsgruppe. Eine hohe Lebensqualität im Alter ist für uns alle sehr
erstrebenswert. Eine regelmäßige Ergänzung der Nahrung mit L-Carnitin soll
helfen, diese hohe Lebensqualität dank guter Gesundheit aufrechtzuerhalten.
Der größte Teil des täglichen L-Carnitin-Bedarfs wird über die
Nahrungsaufnahme gedeckt. Lebensmittel tierischen Ursprungs enthalten diesen
Nährstoff in hoher Menge, während Lebensmittel pflanzlichen Ursprungs sehr
wenig oder gar kein L-Carnitin enthalten. Eine durchschnittliche Mischkost
liefert etwa 100–300 mg L-Carnitin pro Tag. Kleine Mengen dieser Substanz
stellt der Körper auch selbst her. Hierzu sind die essentiellen Aminosäuren
Methionin und Lysin sowie die Vitamine C und B6, Niacin und Eisen notwendig.
Was passiert im Körper, wenn wir älter werden? Es gibt verschiedene
Stoffwechselprozesse, die unseren Alterungsprozess bestimmen und uns
schneller oder langsamer altern lassen. Neben genetischen Faktoren spielen
auch Umwelteinflüsse, Stress, Bewegungsmangel, Rauchen, Alkohol und falsche
Ernährung eine große Rolle bei der Beschleunigung dieses Prozesses. Durch
das Altern werden vermehrt Sauerstoffradikale erzeugt, die unsere
Zellmembranen und unsere Erbsubstanz schädigen können. Wie lange wir gesund
bleiben, hängt mitunter davon ab, wie gut unser Körper die schädigenden
freien Radikale abwehren kann. Die Mitochondrien sind eine der
Schwachstellen in unserem Körper und spielen im Alterungsprozess eine
entscheidende Rolle. In diesen Kraftwerken der Zellen werden Fettsäuren
verbrannt, woraus Energie entsteht. In diesem Prozess spielt L-Carnitin eine
wichtige Rolle, da es für den Transport langkettiger Fettsäuren durch die
innere Mitochondrienmembran verantwortlich ist. Die täglich erzeugten
Radikale können die Membran der Mitochondrien beschädigen und zerstören, so
dass die Zellen weniger Energie erzeugen können, in ihrer Funktion
eingeschränkt werden und schließlich absterben. Versorgung im Alter Ältere
Menschen haben einen verminderten energetischen Grundumsatz und häufig auch
veränderte Essgewohnheiten. Beispielsweise verzehren Senioren gewöhnlich
weniger Fleisch, was einerseits zu einer reduzierten L-Carnitin-Aufnahme
führt, andererseits aber auch zu einer verminderten Aufnahme der Stoffe, die
für die körpereigene Biosynthese erforderlich sind. Studien konnten zeigen,
dass die Produktion von L-Carnitin bei Älterenvermindert ist. Daraus ergibt
sich ein Abfall des L-Carnitin-Spiegels im Gewebe. Der Energiestoffwechsel,
der sozusagen auf kleiner Flamme kocht, kann durch
L-Carnitin-Supplementation wieder angehoben werden. Die Gabe von 2 g
L-Carnitin L-Tartrat pro Tag über zwei Monate konnte bei älteren Frauen die
altersbedingten Veränderungen im oxidativen Stoffwechsel teilweise
rückgängig machen. Alterungsprozesse im Gehirn. Der Alterungsprozess
verursacht verschiedene strukturelle und funktionelle Veränderungen im
Gehirn. Die Blutversorgung zum Gehirn und auch die Anzahl der Neuronen, die
Informationen weiterleiten, nehmen mit zunehmendem Alter ab. Das Gehirn ist
besonders empfindlich gegenüber Radikalen, da seine Membranen einen hohen
Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren enthalten, die sehr leicht durch
Radikale zerstört werden können. Dadurch wird die Mitochondrienmembran
durchlässig und die ATPSynthese weniger effektiv. Eine oxidative Schädigung
mitochondrialer Lipide, Proteine und Nukleinsäuren im Gehirn geht einher mit
einer Einschränkung der Hirnleistung, und einer beeinträchtigten
Nervenfunktion. Studien an Tieren und Menschen belegen positive Effekte
einer L-Carnitin-Supplementation auf verschiedene Gehirnfunktionen.
Beispielsweise konnten die altersbedingten Veränderungen in der
Lipid-Peroxidation und in enzymatischen Antioxidantien in verschiedenen
Hirnregionen alter Ratten durch Supplementation mit L-Carnitin über einen
Zeitraum von 21 Tagen rückgängig gemacht werden (Arockia Rani PJ &
Panneerselvam C., 2002). Stärkung der körpereigenen Verteidigungslinien. Die
Gabe von L-Carnitin führte zu einer Zunahme der körpereigenen
Antioxidantienspiegel wie Glutathion, Vitamin C und Vitamin E bei alten
Ratten. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass L-Carnitin durch die
Steigerung des körpereigenen antioxidativen Schutzwalles gegen Radikale
unser Hirn und andere lebenswichtige Organe vor Radikalen besser schützt und
so deren Alterung verlangsamt wird. Verbesserung der Signalübermittlung im
Gehirn. Mit zunehmendem Alter nimmt im Gehirn die Konzentration an
Substanzen ab, welche die Nerven und Gedankenimpulse übermitteln. Diese so
genannten Neurotransmitter werden von bestimmten Enzymen im Gehirn
produziert, die im Alter ebenfalls ihre Aktivität einschränken. Ein Mangel
an Neurotransmittern wird für die Beeinträchtigung des Kurzzeitgedächtnisses
im Alter verantwortlich gemacht. Bei Alzheimer-Patienten lässt sich z.B. ein
Mangel an dem Neurotransmitter Acetylcholin feststellen, dem das
Acetyl-L-Carnitin chemisch sehr ähnlich ist. Eine Studie konnte zeigen, dass
die Gabe von L-Carnitin bei alten Ratten die Konzentrationen des
Neurotransmitterenzyms Acetylcholinesterase im Gehirn normalisiert und die
Produktion des wichtigen Neurotransmitters Acetylcholin steigert. Dadurch
können bei Patienten mit Alzheimer oder Demenz tatsächlich auch klinische
Verbesserungen durch die Gabe von L-Carnitin erreicht werden. Steigerung der
Lernfähigkeit im Alter. Durch eine zweimonatige L-Carnitin- Behandlung
konnte die Lernfähigkeit alter Ratten deutlich verbessert und der
altersbedingte Verlust kognitiver Funktionen reduziert werden (Lohninger S.
et al., 2001). In einem T-förmigen Parcours zeigten die mit L-Carnitin
supplementierten Ratten signifikant weniger Fehler. Eine erste Studie mit
Senioren lieferte ähnliche Ergebnisse: 4 g L-Carnitin am Tag führten zu
einer Verbesserung der geistigen Fähigkeiten (bestimmt durch die
Wessely-and-Powell- Skala) im Vergleich zu der Placebogruppe (Pistone G. et
al., 2003). Mehr Kraft im Alter Da die Skelettmuskeln einen hohen
Energiebedarf haben, sind sie mit einer großen Anzahl Mitochondrien
ausgestattet. Somit stellen sie auch das Hauptreservoir an L-Carnitin im
Körper dar. Ihre L-Carnitin-Konzentration ist mindestens 200-mal höher als
die des Blutplasmas. Die Analyse von Muskelproben gesunder Probanden
verschiedenen Alters zeigte eine dramatische Abnahme des Gehalts an
L-Carnitin und Acyl-L-Carnitin mit dem Alter. Vermutlich nimmt mit dem Alter
die Fähigkeit ab, L-Carnitin aktiv in unsere Zellen aufzunehmen, da sich der
L-Carnitin- Carrier in der Membran der Zellen mit zunehmendem Alter
verändert. Ein gesundes Herz-Kreislauf-System im Alter. In westlichen
Ländern sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine der häufigsten Todesursachen.
Chronische Krankheiten, die sich mit dem Alter entwickeln, betreffen
allesamt das Herz mit seinen lebenswichtigen Funktionen für den Organismus.
Die Tatsache, dass das Herz etwa 70% seiner Energie aus der Fettverbrennung
erhält, macht L-Carnitin zu einem wichtigen Energielieferanten für das Herz.
Eine Abnahme von L-Carnitin im Herzmuskel als Folge von akuten und
chronischen Durchblutungsstörungen wurde bei Tieren und Menschen beobachtet.
Dadurch nimmt die Energieproduktion im Herzen ab. L-Carnitin kann die
Stresstoleranz des Herzens verbessern, indem es die Verfügbarkeit der Stoffe
erhöht, die für die Energiegeneration verantwortlich sind. Klinische Studien
zeigen außerdem, dass orale L-Carnitin-Supplementation bei älteren Menschen
auch für gesunde Cholesterinwerte sorgt. Das Immunsystem im Alter
Auch das Immunsystem wird mit zunehmendem Alter schwächer. Bei älteren
Menschen mit geschwächter Immunabwehr findet man weniger L-Carnitin im Blut
und in den Immunzellen. Die Anzahl der Immunzellen ist ebenfalls
erniedrigt. Immunzellen enthalten sehr viel L-Carnitin und decken ihren
Energiebedarf größtenteils durch die Verbrennung von Fettsäuren. Im Falle
einer erhöhten Aktivität der Immunzelle steigt der Energiebedarf und
damit auch der L-Carnitin-Gehalt in diesen Zellen an. Forschungsergebnisse
zeigen, dass L-Carnitin über verschiedene Mechanismen an Reaktionen des
Immunsystems beteiligt ist.
Ulla Held
Literatur: Patton D. (2002); www.nutraingredients. com; World Health
Organization (2003); Borum PR (1983); Knight JA (2000); Beckman K. & Ames
AK. (1998); Reiter RJ (1995); J et al. (2002); Borum PR (1987); Volkert D.;
Leibovitz BE (1993). Edition Lonza, Switzerland; Karlic H. et al. (2002),
Lohninger A. et al. (2003), Arockia Rani PJ & Panneerselvam, Kalaiselvi T.,
Pistone G. et al. (2003), Costell M. & Grisolia S., Shug AL et al. (1978),
Regitz V. et
Carnitin und Acetylcarnitin
L-Carnitin, chemisch gesehen ein b-Hydroxy-g-Butyrobetain, wird als biogenes
Amin aus den Aminosäuren Methionin und Lysin gebildet und ist in allen
Geweben, insbesondere der Muskulatur, vorhanden. Cofaktoren der Biosynthese
sind Eisen, Vitamin C, Vitamin B6 und Nicotinamid. Über die Nahrung nimmt
der Mensch den vitaminähnlichen Nährstoff überwiegend aus Milch und Fleisch
(carnis, Fleisch) auf.
L-Carnitin ist nicht nur für den Transport freier Fettsäuren durch die
Mitochondrienmembran, sondern auch für die Ausschleusung saurer Metabolite
aus den Mitochondrien notwendig. Diese fallen bei erhöhtem Energieumsatz an
und müssen zum Schutz der Zellstrukturen abtransportiert werden. Daher wird
L-Carnitin nicht nur Ausdauersportlern und Menschen, die abnehmen wollen,
sondern auch intensiv trainierenden Kraftsportlern zur schnelleren
Regeneration empfohlen.
Laut einer Studie von C. P. Sharp und Mitarbeitern sowie anderen nicht
namentlich genannten Forschern der Ball State University in Muncie, Indiana,
bewirkte die L-Carnitin-Einnahme länger anhaltend hohe IGF-1-Werte nach
Muskeltraining und verminderte die Belastung durch freie Radikale während
intensiven Trainings. Dieses Resultat wurde bis heute nicht durch weitere
wissenschaftliche Studien bestätigt. Das gilt auch für das Derivat
Acetylcarnitin, das in der einschlägigen Presse als Steroidersatz mit
anaboler und antikataboler Wirkung beworben wird. Die Substanz könne die
Cortisolproduktion verringern, stressinduzierte Testosteroneinbrüche durch
Freisetzung von Gonadotropin-Releasing-Hormon (GnRH) verhindern, die
Stickstoffretention erhöhen und damit die Proteinsynthese stimulieren. Keine
dieser Behauptungen konnte wissenschaftlich belegt werden.
Bei der Regulation des Carnitinhaushalts spielt die Niere eine entscheidende
Rolle, da sie neben der Biosynthese zu einer effizienten Reabsorption von 90
bis 98 Prozent des filtrierten Carnitins sorgt. Steigt der Plasmaspiegel
durch Nahrungszufuhr oder Supplementierung, so wird die renale Exkretion
überproportional gesteigert und die Reabsorptionsquote sinkt. Die
Carnitinkonzentration im menschlichen Muskelgewebe ist über 50-mal höher als
in der extrazellulären Flüssigkeit. Regelungsmechanismen halten diesen
Konzentrationsgradienten aufrecht, so dass man vom Plasmaspiegel nicht auf
Konzentrationen in den Geweben schließen kann. Eine unmittelbare
Leistungsverbesserung durch mehr Energie aus dem Fettstoffwechsel oder gar
eine Gewichtsreduktion durch Zunahme der Fettoxidation nach Gabe von
L-Carnitin ist daher nicht zu erwarten.
Anders ist die Situation bei Patienten mit Carnitin-Mangelerkrankungen.
Sowohl beim primären Mangel, einer autosomal rezessiv vererbten Erkrankung,
als auch beim sekundären Mangel, zum Beispiel durch Dialyse oder ischämische
Herzerkrankung, ist die Supplementierung lebensnotwendig.
Fazit: Der Einsatz von L-Carnitin sowohl zur Leistungsverbesserung im
Ausdauersport als auch zur Beschleunigung der Regeneration im Kraftsport und
die Supplementierung mit dem Ziel der Gewichtsabnahme erscheinen wenig
sinnvoll. Billigprodukten, die häufig auch das D-Enantiomer enthalten, fehlt
nicht nur die vermeintlich positive Wirkung, sondern sie verschlechtern eher
die Stoffwechsellage im Körper, da D-Carnitin als Gegenspieler zu L-Carnitin
wirkt.
http://www.pharmazeutische-zeitung.de 8/2004
L-Carnitin plus L-Acetylcarnitin zur Erhöhung der Spermienmotilität
Eine Kombinationstherapie mit L-Carnitin/L-Acetylcarnitintherapie resultiert
laur einer Studie in „Fertility and Sterility“ in einer Verbesserung der
Spermienmotilität (Asthenozoospermie).
In einer randomisierten Studie unter der Leitung von Dr. Andrea Lenzi von
der Universitätsklinik in Rom, Italien, wurden 60 infertile Männer zwischen
20 und 40 Jahren für sechs Monate mit einer Kombinationstherapie aus
L-Carnitin (2 g/d) und L-Acetylcarnitin (1 g/d) oder Placebo behandelt.
Zwei Monate nach Therapie-Ende wiesen Männer in der L-Carnitin/L-Acetylcarnitin-Gruppe
Erhöhungen der Spermienkonzentration, der vorwärts gerichteten Motilität
sowie der Gesamtmotilität auf.
Die signifikantesten Verbesserungen der Spermienmotilität – sowohl vorwärts
als auch insgesamt – wurde den Autoren zufolge bei Männern beobachtet, die
zu Beginn hinsichtlich beweglicher Spermien niedrigere Werte zeigten. Dabei
wurden „initial niedrige Werte“ als „weniger als 4.000.000 vorwärts
beweglicher oder weniger als 5.000.000 beweglicher Spermien insgesamt pro
Ejakulat definiert.“
Während der Studiendauer sei bei vier Paaren, bei denen die Männer eine
Kombinationstherapie erhalten hatten.
„Eine kombinierte Behandlung mit L-Carnitin und L-Acetylcarnitin hat sich in
einer kontrollierten Wirksamkeitsstudie für die Erhöhung der
Spermienmotilität als wirksam erwiesen, insbesondere in Gruppen mit
niedrigeren Ausgangswerten“, resümieren die Autoren. (Reuters Health)
28.4.05
www.medaustria.at Quelle: Fertility
and Sterility; 81: 1578-1584