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Ausdauertraining und Fettverbrennung - In welchem Belastungsbereich trainieren sie am besten?! 

BCAA   Kreatin  Carnitin    Fette       Fettsäuren   Fette+Sport  Studien über  Omega-3-Fettsäuren

Kalorientabellen.
Preis:EUR 6,60
Sondereinband 128 Seiten
Erscheinungsdatum: 2001
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Checkliste Ernährung  von Suter
Preis: EUR 30,12

Taschenbuch
- Thieme, Stgt.
Erscheinungsdatum: November 2001
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Wirkt Roter Pfeffer als Appetithemmer?
In einer Studie erhielten 13 Japanerinnen eines von vier verschiedenen Testfrühstücken (1883kJ; 1.fettreich, 2.fettreich mit rotem Pfeffer,3.kohlenhydratreich,4.kohlenhydratreich mit rotem Pfeffer).Nach dem KH-reichem  Frühstück hatten die Probandinnen bis zum Mittagessen signifikant weniger Hunger als nach dem fettreichen Frühstück.Roter Pfeffer verminderte das Hungergefühl bei den Damen nochmals signifikant.Zum Mittagessen durften die Probanden beliebig viel essen.Die Frauen,deren Frühstück gepfeffert war, nahmen weniger Eiweiß und Fett, aber mehr KH zu sich. Insgesamt unterschied sich die Energieaufnahme jedoch nicht.In einer weiteren Studie erhielten zehn kaukasische Männer zum Lunch einen Appetizer(665kJ) mit oder ohne 6 gr roten Pfeffer.Der gepfefferte Appetizer bewirkte, dass die Männer beim Lunch und den mehrere Stunden angebotenen Snacks erfreulicherweise signifikant weniger KH und Energie zuführten. Literaturquelle: Yoshioka,M et al; Effects of red pepper on appetite and energy intake.Brit J Nutrition 82 (1999) 115-123

Die Diät. Forever young-
das Erfolgsrezept vom Fitness- Papst
.

Taschenbuch - 400 Seiten
Erscheinungsdatum: 2002
Preis: 20,00 Euro
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Fatburner.
So einfach schmilzt
das Fett weg.
 
Marion Grillparzer  Preis:  EUR 10,17
Taschenbuch - 96 Seiten (1999) 
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Forever young. Vitamine. von Ulrich Strunz, A. Jopp 
 Preis: EUR 21,47
Taschenbuch
- 159 Seiten

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Chicago 8.12.1999 AP: Übergewichtige Frauen die nur 2,5 kg Körpergewicht abbauen, gewinnen mehr Lebensaktivität und leiden seltener unter Schmerzen oder Beschwerden: Eine 4-jährige Studie mit 40000  Frauen (46-71 Jahre) wies nach, dass sogar nur eine geringe Gewichtsabnahme die Lebensqualität deutlich verbessern kann (JAMA).



Abnehmen per Nasenspray: Forscher der Universität Lübeck haben eine neue Methode zum Abnehmen entwickelt. Wie das Nachrichtenmagazin Focus berichtet wird dabei ein Hormon per Nasenspray verabreicht. Die Forschergruppe um den Endokrinologen Horst Fehm testeten die Wirkung des Hormons alpha-MSH, das im Gehirn appetithemmend wirkt und den Stoffwechsel ankurbelt, an normalgewichtigen Studenten. Die Testpersonen verloren trotz normaler Ernährung innerhalb von sechs Wochen 0,79 Kilogramm an Gewicht und insgesamt 1,68 Kilogramm Fett. Das neuentwickelte Medikament soll die Fettverbrennung fördern und frei von Nebenwirkungen sein. (Focus Online, 04.06.2000)


Anti-Fett-Mittel: Regelmäßiger Lakritzverzehr soll Körperfett reduzieren helfen. Das vermuten zumindest italienische Forscher. Bei Versuchspersonen, die im Rahmen einer ersten Studie zwei Monate lang täglich ein Stück Lakritze zu sich nahmen, sank der Fettanteil am Körpergewicht tatsächlich etwas. Allerdings verloren sie nach Angaben der Forscher nicht an Gewicht, weil ihr Körper gleichzeitig mehr Wasser einlagerte. Dies ließe sich aber mit einer salzarmen Ernährungsweise verhindern. Die Wissenschaftler warnten allerdings gleichzeitig vor übermäßigem Verzehr der schwarzen Masse, weil er Bluthochdruck verursachen kann. (Bild der Wissenschaft, 27.06.2000)
Aber nicht vergessen:
Lakritz senkt Testosteronspiegel    (New Engl J Med)  Neu Isenburg 11-10-99 DPA
Übermäßiger Genuß von Lakritz kann zu sexuellen Problemen und Libidostörungen bei Männern führen: Offensichtlich hemmt Lakritz Enzyme, die für die Produktion des Sexualhormons Testosteron zuständig sind -nach 4 Tagen Lakritzabstinenz normalisieren sich die Testosteronspiegel wieder.


Fettstufen im Käse - Abnehmen durch Einsparen von Fetten

            Die Einteilung der Käse nach Fettgehaltsstufen sieht folgendermassen aus:

Fettstufe Fettgehalt Beispiele
Magerstufe unter 10% Fett i.Tr. Harzer, Handkäse
Viertelfettstufe mind. 10% Fett i. Tr. Edamer
Halbfettstufe mind. 20 % Fett i.Tr. Romadur
Dreiviertelfettstufe

mind. 30 % Fett i.Tr.

Tilsister, Parmesan
Fettstufe mind. 40 % Fett i.Tr. Limburger
Vollfettstufe mind. 45 % Fett i.Tr. Emmentaler, Brie, Biarom, Gouda
Rahmstufe 50 % Fett i.Tr. Bergader Almkäse, Feta, Appenzeller
Doppelrahmstufe mind. 60 % Fett i.Tr. Mascarpone, Bavaria blu, Bonifaz

 Fett i.Tr.

bedeutet Fett in der Trockenmasse. Während der Käsereifung verdunstet laufend Wasser, die Käse verlieren an Gewicht und werden leichter. Eine Fettangabe in Gramm oder in Prozent des Gesamtgewichtes müsste also laufend geändert werden. Die Trockenmasse bleibt dagegen während der Käsereifung annähernd konstant. Aus diesem Grund wird der Fettgehalt eines Käses in Prozent der Trockenmasse angegeben.


 

Schilddrüsenhormone - L-Thyroxin / Triiothyronin  Mißbrauch?!
Synthetisch hergestelltes Schilddrüsenhormon und die eigentlichen Schilddrüsenhormone haben prinzipiell die gleiche Wirkung, daher wird bezug auf die Schilddrüse genommen. Die Schilddrüse dient der Produktion und Speicherung von Hormonen. Es werden vor allem L-Thyroxin (Levothyroxin = T4) und Triiodthyronin (Liothyronin = T3) produziert. (Anmerkung: Die beiden Hormone leiten sich von der Aminosäure Tyrosin in Verbindung mit Jod ab) Die Schilddrüsenhormone werden von der Schilddrüse gemeinsam freigesetzt. Beide Hormone wirken durch Reaktion mit einem intrazellulären Rezeptor. Die eigentliche Wirkung muß man aber weitgehend dem Triiodtyronin (T3) zuschreiben. Im Gewebe wird L-Thyroxin (T4) zu einem hohen Prozentsatz zu Triiodthyronin (T3) deiodiert (Konversion). Dessen Funktion besteht vor allem in einer Beschleunigung der oxidativen - also sauerstoffverbrauchen- den - Stoffwechselprozesse in den meisten Zellen. Durch den gesteigerten Zellstoffwechsel ist eine Steigerung des Energieumsatzes im Gesamtorganismus zu beobachten - ein Sachverhalt der häufig mit dem Begriff vom gesteigerten Grundumsatz beschrieben wird. Da aber wie erwähnt der gesamte Grundumsatz steigt, wird ausser Fett auch Kohlenhydrate und Proteine verstoffwechselt. Während
einer Diät wird die Deiodierung von T4 in T3 reduziert, bei einer Zufuhr von Kohlehydraten < 40g/Tag wird zudem T3 zum Reversen-T3 (inaktiv) umgewandelt. Letzteres ist ein Schutzmechanismus vom Körper, damit bei Nahrungsmangel der Metabolismus gesengt werden kann und nicht Körpereigene Substanz verstoffwechselt wird, welches unter umständen lebensbedrohlich sein könnte. T3 und T4 wirken u. a. auf: Energiestoffwechsel, Protein- und Kohlenhydratstoffwechsel, Fettstoffwechsel, Herz und Kreislauf, Wachstum und Entwicklung, Muskulatur, Psyche. Durch diese Eigenschaften eignet sich das Medikament als "Schlankmacher", aber in kombination mit Steroiden auch dazu qualitative Muskelmasse zu geben.
Bei Einnahme synthestischer Schilddrüsenhormone zur Fettverbrennung oder als Proteinsynthese-Unterstützung bei Steroiden ist darauf zu achten, dass man eine niedrige Initialdosis wählt (T3 max.25mcg / T4 max 75mcg ) und diese dann langsam alle 7 Tage steigert. Die absolute maximal Dosis sollte T3 100mcg / T4 150mcg sein, obwohl wir persönlich als max. ehr T3 75mcg / T4 100mcg ansehen. Eine Einnahme von T3/T4 länger als vier Wochen sollte unbedingt vermieden werden und eine Pause zwischen zwei Einnahmezyklen sollte min. 2 Monate betragen. Die Einnahme sollte über den Tag verteilt werden, z.B. 12,5mcg morgens und 12,5mcg abends oder 25mcg morgens, 25mcg mittags und 25mcg abends. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass dieses Medikament ein- und ausgeschlichen wird, damit die natürliche Hormonproduktion keinen Schaden nimmt. Denn sollte man sich überdosieren oder ad hoc unterbrechen, kann die Schilddrüse ihre Arbeit versagen und man ist ab da, dann ewig auf so ein Medikament angewiesen. Während der Einnahme von Schilddrüsenhormonen, sollte man vermehrt Eiweiss zu sich nehmen um den Muskelabbau zu minimieren, auch Clenbuterol (Spiropent) wäre in dieser Zeit von Vorteil (1. Thermogenes / 2. Antikatabolität). 
Nebenwirkungen:
Tachykardie, Heißhunger, Herzpalpitation, vermehrte Transpiration, Hitzegefühl, Wärmeintoleranz, Unruhe, Fingertremor, lebhaft  gesteigerte Reflexe, Diarrhöen, Fieber, Blutdruckabfall, pektanginöse Beschwerden 
Synthetisch hergestelltes Schilddrüsenhormone:
Berlthyrox® 50 / 100 / 150 (Mono) Wirkstoffkurzbez.: Levothyroxin (Berlin-Chemie) 100 Tabs 150 µg 22,52 DM 
Eferox® 25, 50, 75, 100, 125, 150 (Mono) Wirkstoffkurzbez.: Levothyroxin (Hexal) 100 Tabs 150 µg 20,35 DM 
Euthyrox® 25/50/75/100/125/150/175/200/300 (Mono) 
Wirkstoffkurzbez.: Levothyroxin (Merck) 100 Tbl. 150 µg 22,52 DM 
Jodthyrox® (Komb) (Merck) 100 Tbl. 100 microgram 29,97 DM 
L-Thyroxin Henning® 25/50/75/100/125/150/175/200 (Mono) 
Wirkstoffkurzbez.: Levothyroxin (Henning Berlin) 100 Tbl. 150 µg 22,52 DM 
L-Thyroxin Henning® depot (Mono) Wirkstoffkurzbez.: Levothyroxin (Henning Berlin) 14 Tbl. 1 mg 18,44 DM 
L-Thyroxin Henning® inject. (Mono) Wirkstoffkurzbez.: Levothyroxin (Henning Berlin) 1 Durchstechflasche Trockensubstanz u. Lsgm. 81,01 DM 
L-Thyroxin Henning® test (Mono) Wirkstoffkurzbez.: Levothyroxin (Henning Berlin) 3 Tbl. 1mg 9,49 DM 
Novothyral® / Novothyral® 75 / Novothyral® mite (Komb) (Merck) 100 Tbl. 75µg 41,57 DM 
Prothyrid® (Komb) (Henning Berlin) 100 Tbl. 29,94 DM
Thevier® 50 / Thevier® 100 (Mono) Wirkstoffkurzbez.: Levothyroxin (Glaxo Wellcome) 100 Tbl. 100 µg 18,12 DM 
Thybon® 20 / 100 Henning (Mono) Wirkstoffkurzbez.: Liothyronin (Henning Berlin) 100 Tbl. 100 µg 73,61 DM 
Thyreocomb® N (Komb) (Berlin-Chemie) 100 Tbl. 27,41 DM 
Thyreotom® / -forte (Komb) (Berlin-Chemie) 100 Tbl. forte 37,96 DM 
Thyronajod® 50/75/100/125 Henning (Komb) (Henning Berlin) 100 Tbl. 100 µg 29,26 DM 
Thyrotardin®-inject. N (Mono) 
Wirkstoffkurzbez.: Liothyronin (Henning Berlin) 1 Durchstechflasche Trockensubstanz und Lösungsmittel 81,01 DM 
Thyroxin-T3 ''Henning'' (Komb) (Henning Berlin) 100 Tbl. 39,28 DM 
Trijodthyronin BC® 50 (Mono) Wirkstoffkurzbez.: Liothyronin (Berlin-Chemie) 100 Tbl. 53,38 DM

Jede Zweite findet sich zu dick : Jede zweite Frau in Deutschland findet sich nach einer Umfrage zu dick. Fast ebenso viele haben bereits eine Diät ausprobiert. Das ergab eine am Montag in Berlin vorgestellte Forsa-Umfrage bei 1 000 Frauen zwischen 20 und 60 Jahren, die im Auftrag des Gesundheitsministeriums und der Zeitschrift „Brigitte“ erstellt wurde. Gesundheitsministerin Andrea Fischer (Grüne) warnte vor Diätwahn und warb für "Mut zum Genuss". Immer mehr junge Frauen, aber auch Männer litten an gestörtem Essverhalten. Essen müsse aber dem Wohlbefinden dienen und Spaß machen, meinte die Ministerin. Aus Angst vor zu viel Pfunden kontrollieren nach der Studie viele Frauen fast ständig ihr Essverhalten und achten permanent auf ihr Gewicht. „Das schlechte Gewissen sitzt immer mit am Tisch“, fasst die Studie zusammen. Für 56 Prozent der Frauen sei besonders wichtig, dass Essen nicht dick mache. 47 Prozent hätten sich Ess-Verbote für „alles Fette“, Süßigkeiten oder salziges Knabberzeug auferlegt. 88 Prozent empfänden es noch nicht einmal als Diät, wenn sie Schlankheits-Drinks zu sich nähmen, komplette Mahlzeiten ausfallen ließen oder gezielt FdH („Friss die Hälfte“) machten. Zugleich verlören die Menschen ihren Geschmackssinn, warnte der Deutschland-Präsident der Europäischen Union der Spitzenköche (Eurotoques), Ernst-Ulrich Schassberger. "Viele Kinder können schon nicht mehr zwischen sauer und salzig unterscheiden". Fischer warnte vor Ess-Verboten. Bei gesunder Ernährung gehe es nicht darum, sich zu kasteien und tausend Gebote zu befolgen, sondern auf seinen Körper zu hören und ein gutes Gefühl zu entwickeln. Gemeinsam mit der Zeitschrift „Brigitte“ und den Eurotoques rief Fischer auf, die Lust am Essen und am Genuss neu zu entdecken. „Wer sich dauernd Crash-Diäten unterwirft, hat gute Chancen, beim Abnehmen zu scheitern. Wer es lässiger angeht, fährt besser“, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung. Unterstützt vom Ministerium bieten Brigitte und die Eurotoques in zehn deutschen Städten jeweils drei Geschmacksseminare an. Die Seminare, die für November und Januar geplant sind, kosten 55 Mark und bieten etwa 20 Plätze. (dpa, 04.09.2000)ka

Entschlüsselung von Fettzell-Genen läßt
auf neue Ansätze in der Adipositas-Therapie hoffen:

  Biologen der Harvard School of Public Health in Boston konnten 2 Gene entschlüsseln, die im Körper für die Ausbildung von Fettzellen mitverantwortlich sind. Die Gene GATA-2 und GATA-3 sind nur in den Vorläuferzellen der Fettzellen aktiv. Wenn die Energiezufuhr den Energieverbrauch im Körper übersteigt, so werden aus den Vorläuferzellen mit Hilfe dieser Gene reife Fettzellen. Anders als bisher oft angenommen ist dieser Umwandlungsprozess nicht auf die frühe Kindheit beschränkt. "Auch Erwachsene, die an Gewicht zunehmen, bilden neue Fettzellen" weiß Dr. Martin Wabitsch von der Universitäts-Kinderklinik in Ulm. Eine Rückverwandlung ist aber nicht möglich: Fettzellen verfügen über Schutzmechanismen die einerseits eine komplette Entleerung und andererseits das Absterben verhindern. Jetzt aber ist es in Laborversuchen mit Mäusen gelungen, mit bestimmten Wirkstoffen Fettzellen gezielt zu eliminieren. Fettsucht ist in den USA die häufigste Krankheit unter Kindern und Jugendlichen. Auch in Deutschland sind in der Altersgruppe bis sieben 23 Prozent zu dick. Nach Ansicht der Experten des 7. Stuttgarter Diabetes-Symposiums wird als Folge von Überernährung, fettem Essen und Bewegungsmangel auch die Anzahl der Zuckerkranken in den kommenden Jahren sprunghaft ansteigen. (Welt am Sonntag, S. 43 und dpa, 15.10.2000)pd


Wiederholte Diäten senken meist nur das HDL
01.11.2000 - Frauen, die versuchen mit Hilfe wiederholter Diäten Gewicht zu
verlieren nur um es danach wieder anzusetzen, haben zu guter letzt nur ihr HDL-Cholesterin (high density lipoprotein), das sogenannte 'gute' Cholesterin, gesenkt. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie, die in der Zeitschrift 'Journal of the American College of Cardiology' veröffentlicht wurde. Von 485 Frauen, die wegen Verdacht auf koronarer Herzerkrankung angiographisch untersucht wurden, berichteten 27% von mehrfachen vergeblichen Diätversuchen. Frauen, die mindestens 4,5 kg Gewicht mehr als dreimal verloren und wieder ansetzten, hatten im Durchschnitt einen 7% niedrigeren HDL-Spiegel als Frauen, die ihr Gewicht hielten. Die 'stärksten' Frauen mit den grössten Gewichtsschwankungen wiesen dabei die niedrigsten HDL-Werte auf. (Quelle: LaurusHealth, in Englisch)


Leptin ist doch kein Wundermittel gegen Übergewicht!
Übergewichtige haben sich zu früh gefreut.
Nachdem man mit einem Eiweißstoff, dem Leptin, bei Mäusen eine Gewichtsreduktion erreichen konnte, sind Versuche am Menschen gescheitert. In mehreren US-amerikanischen Studien zeigte sich kein wesentlicher Erfolg im Kampf gegen das Übergewicht. 
Pech auch für die Aktionäre, welche erwartungsfroh die Aktien des Leptin-Herstellers in die Höhe getrieben hatten: Der Mensch ist keine Maus.


Saccharin-haltige Lebensmittel
brauchen in den USA
keine Krebswarnung mehr
Ab Februar 2001 werden amerikanische Nahrungsmittelproduzenten nicht mehr verpflichtet sein, Saccharin haltige Lebensmittel mit einem Warnhinweis zu versehen. Die zweizeilige Warnung, dass der Verzehr von Sacharin, einem synthetischen Süßstoff, der menschlichen Gesundheit schaden könne, war seit 1977 per Gesetz vorgeschrieben. Neuere Forschungsergebnisse, die im vergangenen Jahr vom amerikanischen Department of Health and Human Services überprüft wurden, konnten keine Verbindung zwischen einem erhöhten Krebsrisiko und dem Konsum von Saccharin feststellen.  Saccharin, das in einer Vielzahl von kalorienarmen oder sogenannten Light-Produkten vorkommt, stand in dem Verdacht, bei männlichen Laborratten Blasenkrebs auszulösen. Die FDA - die amerikanische Behörde zur Aufsicht von Arznei- und Lebensmittelprodukten -, die bereits im Jahre 1970 versucht hatte, den Zuckerersatz Saccharin zu verbieten, ficht die neusten Untersuchungsergebnisse nicht an. Einer der wichtigsten Befürworter, Saccharin von der Liste für gesundheitsschädliche und krebserregende Lebensmittel zu entfernen, ist die Vereinigung der Niedrig-Kalorien-Lebensmittelproduzenten. Ihre Sprech erin Lyn Nabors sagte am Donnerstag: "Umfangreiche Studien haben demonstriert, dass Saccharin sicher ist. Die Einordnung des Stoffes als gesundheitsschädlich basierte auf einer umstrittenen Untersuchung, bei der Laborratten die entsprechende Menge von Hunderten Flaschen Diätgetränken täglich zugeführt wurde."  Diese Meinung wird von Verbraucherschutz-Organisationen nur bedingt geteilt. Das Center for Science in the Public Interest rät nach wie vor davon ab, Saccharin als Süßstoff zu verwenden. "Selbst wenn kein Nachweis dafür erbracht wurde, dass Sacharin bei Menschen Blasenkrebs auslösen kann, sei nicht auszuschließen, dass eine Krebsgefährdung für andere menschliche Organe besteht", sagte Michael Jackobson, der Vorsitzende der Vereinigung.  Marion Herzog   http://www.wissenschaft.de


Stiftung Warentest: Schlankheitsmittel wirkungslos bis gefährlich
Berlin (dpa) - Schlankheitsmittel sind nach einer Untersuchung der Stiftung Warentest zum größten Teil wirkungslos. Die Verbraucherschützer testeten für die Februar-Ausgabe ihres Heftes vierzig Schlankheitsmittel im Wert zwischen 1,80 und 225 Mark. Ob Pillen, Schlankheitsparfüms oder Selbsthypnose-CDs
-kaum eines der getesteten Produkte sei geeignet, die Figur zu verbessern. Lediglich Quellmittel könnten durch ihr Aufquellen im Magen ein Sättigungsgefühl bewirken. Doch auch sie seien nur «mit Einschränkung» geeignet, da so keine dauerhafte Veränderung der Essgewohnheiten herbeigeführt werden könne. Ihre Einnahme sei mitunter sogar lebensgefährlich, denn wenn dem Körper nicht gleichzeitig ausreichend Flüssigkeit zur Verfügung gestellt werde, bestehe das Risiko eines Darmverschlusses. Auch bei Appetitzüglern mit dem Wirkstoff Ephedrin, der auch aufputschend ist, sei Vorsicht geboten. Es seien Blutdruckanstieg, Herzjagen und psychische Störungen beobachtet worden. (mfa)25. Januar 2001


Diät-Spritze: Abnehmen ohne Hungern?
Endlich so viel essen wie man möchte, aber dabei nicht zunehmen? Nach einem Bericht des amerikanischen Fachblattes "Proceedings of the National Academy of Sciences" könnte dieser Traum vieler Menschen bald wahr werden. Professor Harvey Lodish vom Massachusetts National Institute of Technology hat einen Eiweißstoff isoliert, der die Muskeln dazu zwingt, Fett zu verbrennen, bevor es gespeichert wird. An Labormäusen wurde dieser Stoff auch schon erfolgreich getestet: Dank einer Spritze mit dem neuen Stoff "gAcrp30" nahmen auch extrem fette Mäuse bis zu einem Prozent ihres Körpergewichts pro Tag ohne Diät ab. Rund 40 Prozent aller fettleibigen Menschen haben einen Mangel an gAcrp30 - daher ist Lodish überzeugt, dass diese Substanz auch bei Menschen wirksam ist. Allerdings sei es noch ein langer Weg, bis ein entsprechendes Mittel auf den Markt kommen könnte.  8.02.2001 netdoctor


Teufelskreis: Mit den Kalorien wächst das Verlangen nach mehr
Einen wahren Teufelskreis aus fettigem Essen und Gewichtsproblemen haben US-Forscher vorgestellt. Mit jedem Hamburger, Schweinebraten oder fetthaltigen Käse wachse das Verlangen nach mehr, warnten sie am Montagabend auf dem weltgrößten fachübergreifenden Wissenschaftskongress in San Francisco. 
Schuld sind demnach die Triglyzeride, eine Gruppe von Blutfetten. Sie aktivieren entsprechende Gene im Gehirn, genauer: im Hypothalamus.
Diese Gene kurbelten den Heißhunger erst richtig an, berichtete Sarah Leibowitz von der Rockefeller Universität (New York). Außerdem sorgen sie offenbar dafür, dass die Anlage der Leckerbissen zu Fettpölsterchen auch wirklich funktioniert. "Der menschliche Körper ist dafür angelegt, dass er so viel Energie speichert wie möglich", erläuterte Joel Elmquist vom Beth Israel Diakonissen-Krankenhaus in Boston. Die ständige Verfügbarkeit von Nahrung sei evolutionär gesehen noch zu jung, um schon eine Korrektur am Design des Menschen zu erwarten. Deshalb ist das reiche und preiswerte A


27.02.2001  Leichter Sport verhindert Jo-Jo-Effekt
Die unerfreuliche Gewichtszunahme nach einer Diät – der "Jo-Jo-Effekt" - kann durch ein  leichtes Fitnessprogramm verhindert werden. Das ist das Ergebnis einer niederländischen Studie, die Dorien P.C. van Aggel-Leijssen von der Universität Maastricht im "Amerikanischen Journal für klinische Ernährung" veröffentlicht hat. Demnach sorgt Sport während einer Diät dafür, dass der Körper seine Energie im normalen Umfang aus Fett gewinnt. Ohne Sport sinkt hingegen der Fettverbrauch, weshalb mit der Nahrung zugeführtes Fett die geleerten Fettzellen des Körpers sofort wieder auffüllt.  An der zehn Wochen langen Studie haben vierzig fettleibige Männer teilgenommen. Eine Gruppe der Versuchsteilnehmer machten lediglich eine kalorienreduzierte Diät. Eine zweite Gruppe absolvierte während und zwei Wochen nach der Diät zusätzlich leichten Sport - Fahrradfahren, Walking oder Wasserjoggen.  Beide Gruppen verloren während der Diät etwa
genauso viel an Gewicht. Nach der Diät hatten die "Unsportlichen" jedoch einen verminderten Fettstoffwechsel. Bei den "Sportlichen" blieb der Fettstoffwechsel konstant. Cornelia Pfaff

ngebot von Fett reiche n Lebensmitteln sowie Zucker haltigen Säften und Sprudeln für den Menschen schlicht ein Problem, sagt Elmquist. Leibowitz fand, dass die Architektur der für den Appetit und die Gewichtregulierung zuständigen Hirnregionen beim Menschen, der Maus und der Ratte "verblüffend ähnlich" ist. Die Forscherin sah bei ihren Tierversuchen, dass schon eine schwere Mahlzeit ausreichte, um die Triglyzeride zu aktivieren und den Teufelskreis von Verlangen nach mehr und Anlage von Fettreserven in Gang zu setzen. Generell tritt dieser Mechanismus in Kraft, wenn der Fettanteil an der Ernährung eines Menschen über 30 Prozent hinausschießt. Vor Jahrhunderten, als der frühe Mensch seine Nahrung noch mühsam sammeln und jagen musste, erleichterte dieser Prozess noch das Überleben, sagt Leibowitz. Heute aber bewirkt er das Gegenteil. Er fördert die Fettleibigkeit und macht auf Dauer krank. dpa 21.02.2001


Zuviel Körperfett: Schneller außer Atem
Verona (netdoktor.de) – Wer im Alter einen Rettungsring mit sich herumträgt, hat ein höheres Risiko schneller aus der Puste zu kommen. Das berichten italienische Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins „American Journal of Clinical Nutrition“. Ein Forscherteam der University of Verona stellte fest, dass sich mit der Zunahme des Körperfetts bei älteren Herrschaften die Lungenfunktion verringert. Fast 100 Männer zwischen 67 und 78 Jahren unterzogen sich unter anderem einer Lungenfunktionsprüfung, bei der sie sechs Minuten lang stramm marschierten. Dabei stellte sich heraus, je dicker die Männer desto schneller waren sie außer Atem. Im Gegensatz dazu waren jene mit mehr Muskelmasse in der Lage tiefer einzuatmen als die, die weniger Muckies hatten. Fettansatz im Alter gehe mit einer Verschlechterung der Lungenfunktion einher, sagt Studienautorin Helena Santana. Um wieder mehr Luft in die Lungen zu bekommen, reiche schon eine geringe Gewichtsabnahme, so Santana.10. April 2001


Helfen Diätgetränke?

Was ist dran an den Diätgetränken? Die flüssigen Sattmacher helfen tatsächlich beim Abspecken, fand eine
Ulmer Arbeitsgruppe heraus. Wer einen Teil der Mahlzeiten trinkt statt futtert, nimmt auch mittelfristig besser ab.
An der Untersuchung der Medizinischen Universitätsklinik Ulm nahmen 100 Adipöse mit einem durchschnittlichen
BMI von 33,4 kg /m2 teil. In den ersten drei Monaten erhielt die eine Hälfte der Patienten eine Reduktionsdiät
(1'200 bis 1'500 kcal) in Form konventioneller Mahlzeiten. Die andere Hälfte ersetzte je zwei Haupt-
und Zwischenmahlzeiten durch bilanzierte Diätgetränke. Anschliessend bestritten alle Teilnehmer je eine Haupt-
und Zwischenmahlzeit mit dem flüssigen Sattmacher.
Bis zur Abschlusskontrolle nach 27 Monaten blieben 63 Patienten bei der Stange.
Die Diät-Künstler der Diätgetränke-Gruppe nahmen im ersten Vierteljahr deutlich stärker ab und
brachten auch nach 27 Monaten noch rund 10% weniger Gewicht auf die Waage als ihre Kollegen
von der Festkost-Gruppe
. Sobald die Gewichtsabnahme 7,8% überschritt, sanken auch Blutdruck,
Triglyceride, Nüchternblutzucker und Insulin, berichteten die Ulmer Ärzte in einem Poster am 35. Kongress
der Südwestdeutschen Gesellschaft für Innere Medizin. Sie empfehlen deshalb den Mahlzeitenersatz
durch Diätgetränke als einfaches und kostengünstiges Therapiekonzept zur langfristigen Kontrolle
des Körpergewichts.  
QUELLE: MEDICAL TRIBUNE 3/1999


Roggen hilft beim Abnehmen

Bonn/Detmold (dpa) - Brot und Brötchen aus Roggenmehl sind Experten zufolge als Bestandteile einer Diät besonders geeignet. Von allen Getreidesorten enthalte Roggen mit 13,4 Prozent die meisten Ballaststoffe, teilt die Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung (GMF) in Bonn mit. Es folgen Dinkel, Weizen, Hafer und Gerste mit jeweils 9 bis 10 Prozent Ballaststoffanteil. Auf den letzten Plätzen liegen Mais und Reis, so die Vereinigung unter Berufung auf die Bundesanstalt für Getreideforschung in Detmold. Da der Körper die Ballaststoffe nicht verwerten könne, liefere eine ballaststoffreiche Diät bei gleich großen Portionen deutlich weniger Kalorien, so die GMF. Auch quellen die Stoffe im Verdauungstrakt auf und verstärken dadurch das Sättigungsgefühl. Roggen spielt den Angaben zufolge besonders beim Backen von Schrot- und Vollkornbroten eine wichtige Rolle: 75 Prozent dieser Produkte stellten die deutschen Mühlen aus Roggen her. 14. Februar 2002 http://www.netdoktor.de


Nahrungsmittel die den Stoffwechel bremsen: Bohnen, Brokkoli, Erbsen, Kichererbsen, Knoblauch, Kürbis, Lauch, Linsen, Möhren, Soja, Sonnenblumenkerne, Spargel, Vollkorngetreide 
Bei den Gewürzen sind es:
u.a. Basilikum, Hopfen, Koriander, Melisse (Tee) Rosmarin, Salbei


Ich will zunehmen!

Die meissten Menschen die nicht zunehmen können haben einen schnellen Stoffwechsel. Dies, bedingt durch  Schilddrüsenüberfunktion und erhöhte Nebennierenaktivität.
Oft zusammen mit verminderter Bauchspeicheldrüsenaktivität und verminderte Nebenschilddrüsenaktivität.
Essen Sie ca 50% Kohlenhydrate, keine raffinierte/veredelte nur komplexe. ca 25 % Fett/Öle (vor allem pflanzliche)
und ca 25 % Eiweiss. Achten Sie auf Nahrungsmittel und Gewürze die erhöhten weiblichen Hormonanteil haben
- Östrogenen  (Siehe Phytohormone mit Suchemaschinen =pflanzliche Hormone=)


Pille ersetzt Fitnessstudio

Originalartikel http://karriere.t-online.de  21. April 2002

Ohne Fleiß kein Preis? Vielleicht doch: Amerikanische Wissenschaftler haben ein Enzym entdeckt, das den Trainingseffekt von Sport nachahmt. Wie das Magazin New Scientist in seiner Online-Ausgabe berichtet, könnte das der erste Schritt zur "Sportpille" sein. Allerdings dürfte es bis dahin noch einige Jahre dauern, da die Experimente bisher nur an Mäusen vorgenommen wurden.

Basis für die Wunderpille
Doch mit der Entdeckung des CaMK-Enyzms (Calmodulin-abhängige Protein-Kinase) steht die Türe zur Entwicklung von entsprechenden Medikamenten weit offen, da ist sich R. Sanders Williams von der University of Texas sicher. Williams entdeckte die einmaligen Eigenschaften des Enzyms, als er Mäuse genetisch so veränderte, dass sie eine hohe Dosis CaMK in ihren Muskeln bildeten. Obwohl die Tiere keinen Sport machten, verhielten sich ihre Muskeln so, als wären sie voll im Training.

Muskelaufbau ohne Training
So verwandelten sich viele Muskelfasern in den so genannten "slow-twitch" Typ. Diese "langsam zuckenden" Fasern finden sich vor allem in Muskeln, die ständig trainiert werden. Sie kommen etwa bei Ausdauersportarten wie dem Marathonlaufen zum Einsatz. Zudem wurden die Muckies mit dem Enzym-Schub auch bei wiederholtem Einsatz weniger schnell anfällig für Erschöpfung.

Mehr Kraftwerke geben mehr Power
Auch die höhere Anzahl der Mitochondrien in den Muskelzellen bestätigt die sportliche Wirkung des Enzyms. Bei den Mitochondrien handelt es sich um die winzigen Kraftwerke der Zellen. Eine höhere Zahl dieser Kraftwerke bedeutet eine höhere Leistungsfähigkeit. Es ist bekannt, dass sich ihre Zahl durch körperliche Betätigung erhöht. Diese Zunahme ist ein wichtiges Zeichen für die Reaktion des Muskels auf das Training.

Sportersatz für chronisch Kranke
Auch wenn Williams Forschung bei Sportmuffeln und Couchpotatoes für viel Begeisterung sorgen dürfte - den eigentlichen Sinn seiner Entdeckung sieht der Mediziner woanders. "Mit diesem Wissen könnten wir Medikamente entwickeln, die Menschen den Nutzen regelmäßiger körperlicher Betätigung verschaffen, die aus gesundheitlichen Gründen keinen Sport machen dürfen."

Mehr Kraft im dritten Lebensalter
Doch nicht nur Herz- oder Lungenkranke könnten von der Entdeckung profitieren. "Da sich die Menge der Mitochondrien-Proteine mit dem Altern verringert, könnte diese Studie helfen, Therapien zu entwickeln, welche die körperliche Belastbarkeit bei älteren Menschen verbessert," erklärt Dr. Keshav Singh von der Johns Hopkins University School of Medicine. "Ein neues Medikament könnte aber auch als Dopingmittel dienen, durch dessen Missbrauch Athleten ihre Leistung steigern", warnt Entdecker Sanders vor allzu optimistischen Bewertungen.


 US-Forscher tüfteln an Wundermittel gegen ungezügelten Appetit
- Überflüssige Pfunde könnten durch Ghrelin-Dosierung schwinden =


Washington, 26. Mai (AFP) - Gegen Fettleibigkeit wird es möglicherweise demnächst ein chemisches Wundermittel geben: US-Forscher haben erstmals bei  Menschen gezielt das Peptid Ghrelin genutzt, um den Appetit zu bremsen. Die  bahnbrechende Studie von der Washington-Universität in Seattle beruht auf  vorangehenden Untersuchungen an Ratten und Mäusen, bei denen Ghrelin als  appetitanregendes Hormon identifiziert wurde. Wenn die körpereigene  Ghrelin-Produktion gebremst werde, habe dies einen mäßigenden Einfluss auf das  Essverhalten, folgerte das Team von David Cummings, das seine Studie in der  jüngsten Ausgabe der US-Fachzeitschrift "New England Journal of Medicine"  vorstellt.


Falsches Vorurteil: Süßstoffe fördern kein Übergewicht

Aachen (dpa) - Süßstoffe fördern entgegen der verbreiteten Auffassung nicht die Entwicklung von Übergewicht. Darauf weist die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Aachen hin. Vielmehr seien sie vor allem in Getränken als Zuckerersatz sinnvoll, wenn es darum gehe abzunehmen. Allerdings machen die Süßstoffe den Angaben zufolge nicht automatisch schlank. Dafür sei ein ganzheitliches Konzept mit einer gesunden Lebens- und Ernährungsweise nötig. Zu dem in Deutschland zugelassenen Süßstoffen gehören Saccharin, Cylcamat und Aspartam. Eine Zulassung sei nur möglich, wenn erwiesen sei, dass der entsprechende Stoff für den Verbraucher vorteilhaft ist.
Health-Center "Ernährung und Abnehmen" Netdoktor 14. September 2002


Forscher entdeckt Genmutation als Grund für Übergewicht
- Hoffnung auf neue Therapien zur Behandlung und Vorbeugung


Paris, 3. November (AFP) - Die Mutation eines bestimmten menschlichen Gens kann zu extremer Fettleibigkeit führen. Eine Veränderung des GAD2-Gens auf Chromosom 10 rege den Appetit krankhaft an, schrieb der französische Wissenschaftler Philippe Froguel vom Pasteur-Institut in Lille in einer Untersuchung, die in der Fachzeitschrift PLoS-Biology veröffentlicht wurde. Das mutierte Gen führe zur verstärkten Ausschüttung des Enzyms GABA. Dieser biochemische Botenstoff wecke in einer Region des Zwischenhirns Hungergefühle. Zudem rege es die Insulin-Bildung an. Die Entdeckung könnte lautFroguel zur Entwicklung neuer Therapien zur Verhinderung oder Behandlung extremen Übergewichts führen. Die Genmutation allein kann laut Froguel aber nicht die weltweite Zunahme
Übergewichtiger erklären. Sie erkläre allenfalls zehn Prozent der Fälle. In Frankreich ist ein Prozent der Bevölkerung extrem fettleibig, in den USA sind es fünf Prozent. Als extrem übergewichtig gilt beispielsweise ein Mensch, der bei einer Körpergröße von 1,65 Metern mehr als hundert Kilo auf die Waage bringt. Übergewicht löst Krankheiten wie Diabetes, Krebs und Herzkranzgefäßleiden aus.


Grapefruits können beim Abnehmen helfen
und möglicherweise sogar Diabetes vorbeugen. Die bitter-sauren Früchte kurbeln den Zuckerstoffwechsel an, vermuten amerikanische Mediziner. In einer Pilotstudie fanden die Wissenschaftler heraus, dass Probanden besser abnehmen, wenn sie regelmäßig Grapefruits essen. Das berichtet die Zeitschrift Chemistry & Industry Magazine (Ausgabe vom 2. Februar2004, S. 8). Ken Fujioka von der Scripps-Klinik in San Diego und seine Kollegen hatten hundert übergewichtige Patienten beobachtet. Assen diese vor jeder Mahlzeit eine halbe Grapefruit oder tranken ein Glas Grapefruitsaft, nahmen sie in zwölf Wochen durchschnittlich 1,6 beziehungsweise 1,5 Kilogramm ab. Manche verloren sogar bis zu 4,5 Kilogramm an Gewicht. Teilnehmer ohne die fruchtige Vorspeise nahmen dagegen im Schnitt nur knapp 0,3 Kilogramm ab.
Die Teilnehmer aus der Grapefruit-Gruppe hatten nach den Mahlzeiten ausserdem weniger Insulin und weniger Glukose im Blut. Das lege nahe, dass der Zuckerstoffwechsel nach dem Konsum der Zitrusfrüchte effizienter funktioniere, was den Gewichtsverlust unterstütze, sagen die Mediziner. Je effektiver Zucker verarbeitet werden, desto weniger speichert der Körper davon in Form von Fett. Geringe Insulinwerte nach einer Mahlzeit weisen auf einen effizienten Zuckerstoffwechsel hin. Außerdem reduziert ein niedrigerer Insulinspiegel das Risiko für Diabetes und Schlaganfälle.
Eine größere Studie haben die Mediziner um Fujioka bereits für dieses Jahr geplant. Die Forscher wollen untersuchen, wie die Zitrusfrüchte, die niedrigeren Insulinwerte und der Gewichtsverlust genau zusammenhängen und ob Grapefruits tatsächlich zur Diabetesvorbeugung und -behandlung eingesetzt werden könnten.

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Gewichtmachen

254 DEUTSCHE ZEITSCHRIFT FÜR SPORTMEDIZIN Jahrgang 53, Nr. 9 (2002)
Braumann K.-M.*, Urhausen A.**
* Institut für Sport- und Bewegungsmedizin der Universität Hamburg
** Institut für Sport- und Präventivmedizin der Universität des Saarlandes, Saarbrücken

Zusammenfassung
"Gewichtmachen", also die kurzfristige Reduzierung des Körpergewichts, wird häufig in Sportarten mit verschiedenen Gewichtsklassen praktiziert, um einen Start in einer leichteren Gewichtsklasse mit vermeintlich größeren Erfolgsaussichten zu ermöglichen. Die zum Teil drastischen Eingriffe in den Flüssigkeitshaushalt können zu erheblichen Gesundheitsgefährdungen bis hin zu plötzlichen Todesfällen, insbesondere durch Hitzschlag aufgrund reduzierter Thermoregulation, führen. Daneben wirkt sich eine zu starke Gewichtsabnahme auch leistungsmindernd aus. Eine kurzfristige Gewichtsabnahme von bis 3 % des Körpergewichts innerhalb von drei bis fünf Tagen vor einem Wettkampf erscheint noch akzeptabel. Um ein überzogenes Gewichtmachen zu verhindern, erscheint es sinnvoll, den Wiegevorgang unmittelbar vor dem Wettkampf durchzuführen sowie eine parenterale Flüssigkeitszufuhr nach dem Wiegen zur Wiederauffüllung des reduzierten Flüssigkeitshaushalts  zu verbieten. Bei Kindern und Jugendlichen ist ein Gewichtmachen generell abzulehnen.
Einleitung
 In Sportarten mit unterschiedlichen Gewichtsklassen ist "Gewichtmachen" ein übliches und weit verbreitetes Verfahren zur kurzfristigen Reduzierung des Körpergewichts an den Tagen und Stunden vor der Waage. Dadurch soll der Start in einer niedrigeren Gewichtsklasse möglich werden, was mit vermeintlich größeren Erfolgsaussichten verbunden sein soll. Tatsächlich hängt der sportliche Erfolg in Sportarten mit Gewichtsklassen wie z. B. im Ringen, Judo, Gewichtheben oder aber auch im Leichtgewichtsrudern und beim Galoppsport oftmals entscheidend davon ab, ob das eigene Körpergewicht unter Kontrolle gebracht bzw. in der Wettkampfzeit im Rahmen der Gewichtsbegrenzungen möglichstniedrig gehalten werden kann. Hierbei kann es jedoch zu erheblichen gesundheitlichen Komplikationen bis hin zum letalen Ausgang sowie zu Leistungseinbußen kommen, auf die im folgenden näher eingegangen werden soll.
Methoden zur kurzfristigen Gewichtsabnahme
Die gebräuchlichsten Methoden zur kurzfristigen Gewichtsabnahme sind neben einer nahezu vollständigen Flüssigkeitrestriktion ein induziertes Schwitzen durch extreme Saunaanwendungen oder Ausdauerbelastungen in Winterbekleidung (z. B. in nicht-atmungsaktiver Thermokleidung, Regenjacken über Trainingsanzügen einschließlich Wollmütze und Handschuhen) sowie die Einnahme von Diuretika und Laxantien. Paradoxerweise genügt es in einzelnen Sportarten, einmal zum Zeitpunkt der Gewichtskontrolle ein Körpergewichtsminimum zu erreichen. Unmittelbar nach dem offiziellen Wiegen kann dann eine schnelle Rehydratation durch parenterale Flüssigkeitszufuhr (mitunter einschließlich von Makronährstoffen wie Kohlenhydrate und Eiweiß) oder oral verabreichte mineralstoff- und kohlenhydratreiche Getränke angestrebt werden, um möglichst innerhalb weniger Stunden schnell wieder physiologische Normalbedingungen herzustellen. Dabei kann es dann auch durchaus zu einem erheblichem Wiederanstieg des Körpergewichts kommen. Die Wiedererlangung der vollen Leistungfähigkeit ist jedoch innerhalb einiger Stunden nicht möglich (3)
Auswirkungen auf die Gesundheit
 Akute Gewichtsmanipulationen in Sportarten mit Gewichtsklassen führen zu einer Vielzahl von Veränderungen, die nicht nur eine Beeinträchtigung
der körperlichen Leistungsfähigkeit, sondern auch erhebliche gesundheitliche Auswirkungen zur Folge haben können. In den USA, aber auch in Deutschland (4) wurden in den letzten Jahren mehrere Todesfälle bei Sportlern beschrieben, die beim Abschwitzen vor der Waage in der Sauna, beim Fahren auf dem Heimtrainer oder beim Laufen in extremer Hitze in Thermobekleidung einen Hitzschlag erlitten.
Der Hitzschlag stellt eine der häufigsten Ursachen für einen plötzlichen Tod im Sport dar. Ein Hitzschlag ist aber durch eine gezielte Aufklärung und entsprechende präventive Maßnahmen vermeidbar. Kurzfristige Gewichtsabnahmen sind nur durch erhebliche Eingriffe in den Flüssigkeitshaushalt des Körpers zu erreichen. Durch die dabei entstehende Verminderung des Plasmavolumens und der zirkulierenden
Blutmenge kommt es zu (1):
1. Blutdruckabfall
2. Erhöhung der Ruhe- und Belastungherzfrequenz
3. Abnahme des Schlagvolumens
4. Ausschüttung von Katecholaminen
5. reduzierter Nierendurchblutung mit Gefahr einer passageren Nierenfunktionsstörung
6. reduzierter Muskeldurchblutung mit Abnahme der Leistungsfähigkeit
7. reduzierter Thermoregulation mit Gefahr von Hitzeschäden.
Durch zusätzlichen Einsatz von – durch Antidopingbestimmungen verbotenen - Diuretika wird der Flüssigkeitsverlust beschleunigt, darüber hinaus kann es zu Elektrolytverlusten kommen, die zu einer erhöhten muskulären Erregbarkeit (Krämpfe) sowie Herzrhythmusstörungen führen können. Sogar bei einer relativ geringen Körpergewichtsreduktion bzw. –stabilisation auf einem verhältnismäßig niedrigen Niveau wurden bei
Hochleistungssportlern an den Tagen vor dem Wettkampf bereits deutliche Defizite in der Makro- und Mikronährstoffversorgung (z. B. Flüssigkeit, Eiweiß, Natrium, Kalium, Magnesium, Zink, Eisen und B-Vitamine)
beschrieben (7). Die Frage nach einem bleibenden Entwicklungsrückstand durch häufigere körpergewichtsreduzierende Maßnahmen in Kombination mit einem leistungssportlichen Training bleibt derzeit unbeantwortet.
Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit
Das Phänomen des "Gewichtmachens" ist in Sportarten mit Gewichtsklassen nach wie vor ein übliches Verfahren, obwohl mehrfach gezeigt werden konnte, dass kurzfristige Manipulationen des Körpergewichts
über den Wasserhaushalt teilweise erhebliche negative Auswirkungen auf die körperliche Leistungsfähigkeit haben. In Sportarten, bei denen das Regelwerk ein vielstündiges Zeitintervall zwischen der Waage und
dem Wettkampf zulässt (z. B. Ringen), wird erfahrungsgemäß davon ausgegangen, dass zumindest ein "gemäßigtes" Gewichtmachen von 2-3 kg kurz vor dem Wettkampf mit entsprechender Möglichkeit der Wiederauffüllung vorteilhaft ist. Allerdings führt eine Gewichtsabnahme von ca. 5-6 % des Körpergewichts innerhalb von drei Tagen durch Flüssigkeitsrestriktion zu einer Abnahme der Maximalkraft, die auch nach Ausgleich des Flüssigkeitsdefizits noch nach 16 Stunden nachweisbar ist (5). Eine durch hypokalorische Kost kurzfristig durchgeführte Gewichtsabnahme führt über eine Verringerung der muskulären Glykogenkonzentration zu einer Abnahme der Kurzzeit- und Ausdauerleistungsfähigkeit (6), dagegen scheint eine Gewichtsabnahme von ca. 1,3 kg durch Nahrungsrestriktion
über einen Zeitraum von ca. zwei Wochen ohne Verlust der Leistungsfähigkeit möglich zu sein (8). Bei Leichtgewichtsruderern wurdenach einer kurzfristig innerhalb von 24 Stunden durchgeführten Gewichtsreduktion
von 5 % des Körpergewichts mit anschließender Rehydratation von 1,5 l in 2 Stunden (Zeitpunkt Waage bis Start) ein deutlicher Leistungsabfall von 5 % gemessen; dieser korrelierte mit dem Abfall des Plasmavolumens und ging mit einer um ca. ein Drittel geringeren Glykogenaufladung der Muskulatur einher (2).
Empfehlungen
In Anlehnung an eine aktuell vorbereitete Stellungnahme der Sektion Leistungssport der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention ergeben sich folgende Empfehlungen:
1. Eine gründliche Aufklärung von Trainern und Athleten in Sportarten mit Gewichtsklassen soll die gesundheitlichen Risiken und leistungsphysiologischen Konsequenzen einer Gewichtsmanipulation transparent machen.
2. Anhand von Körpergewichts- und Körperfettmessungen sollte gemeinsam und frühzeitig im Saisonverlauf eine realistische Zielsetzung bei der Gewichtsreduktion erstellt werden, um zu starke Gewichtsschwankungen
und damit die Notwendigkeit großer Gewichtsabnahmen vor einem Wettkampf zu vermeiden. Hierbei sollten Sportler und Betreuer in Sportarten mit Gewichtsklassen vermehrt Ernährungsberatungen in Anspruch nehmen, um Defizite in der Nährstoffdichte zu vermeiden.
3. In Sportarten mit Gewichtsklassen werden Körpergewichtsveränderungen von maximal 3 % des Körpergewichtes, verteilt über einen Zeitraum von fünf bis sieben Tagen vor dem Wettkampf, für akzeptabel gehalten.
4. Das Regelwerk in den betroffenen Sportarten sollte – so noch nicht geschehen - dahingehend verändert werden, dass der Wiegevorgang möglichst unmittelbar vor (und idealerweise auch nach) dem Wettkampf stattfindet und bei mehrtägigen Wettkämpfen das tägliche Wiegen obligat wird. Dadurch kann eine zu starke Entwässerung des Körpers wegen der damit einhergehenden erheblichen Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit nicht mehr angewandt werden. Beim Boxen und Leichtgewichtsrudern wird maximal 2 Stunden vor dem Wettkampf gewogen.
5. Eine parenterale Flüssigkeitszufuhr nach dem Wiegen sollte generell verboten werden. Bei Kindern und Jugendlichen sollte auf das "Gewichtmachen" ganz verzichtet werden.

Literatur
1. American College of Sports Medicine: Position stand: Weight loss in wrestlers. Med Sci Sports Exerc 28 (1996) ix-xii.
2. Burge CM, Carey MF, Payne WR: Rowing performance, fluid balance, and metabolic function following dehydration and rehydration. Med Sci Sports Exerc 25 (1993) 1358-1364.
3. Costill DL, Sparks KE: Rapid fluid replacement following thermal dehydration. J Appl Physiol 34 (1973) 299-303.
4. Dunker M, Rehm M, Briegel, Thiel M, Schelling G: Kasuistik: Anstrengungs- induzierter Hitzschlag. Tod durch "Abschwitzen": Letales Multiorganversagen durch akzidentielle Körpertemperaturerhöhung bei einem
23-jährigen Sportler. Anaesthesist 50 (2001) 500-505.
5. Oopik V, Paasuke M, Sikku T, Timpmann S, Medijainen L, Ereline J, Smirnova T, Gapejeva E: Effect of rapid weight loss on metabolism and isokinetic performance capacity. A case study of two well trained wrestlers. J Sports Med Phys Fitness 36 (1996) 127-131.
6. Rankin JW, Ocel JV, Craft LL: Effect of weight loss and refeeding diet composition on anaerobic performance in wrestlers. Med Sci Sports Exerc 28 (1996) 1292-1299.
7. Urhausen A, Albers T, Kindermann W: Die internistische Gesundheitsgefährdung im Rudersport unter besonderer Berücksichtigung des Leichtgewichtsruderns. Leistungssport 32 (2002) 4, 23-28.
8. Zachwieja JJ, Ezell DM, Cline AD, Ricketts JC, Vicknair PC, Schorle SM, Ryan DH: Short-term dietary energy restriction reduces lean body mass but not performance in physically active men and women. Int J Sports Med 22 (2001) 310-316.
Anschrift der Verfasser:
Prof. Dr. med. K.-M. Braumann
Institut für Sport- und Bewegungsmedizin der Universität
Hamburg  Mollerstr. 10 20148 Hamburg  e-mail: braumann@uni-hamburg.de
Prof. Dr. med. A. Urhausen
Institut für Sport- und Präventivmedizin  Universität des Saarlandes 66041 Saarbrücken e-mail: a.urhausen@rz.uni-sb.de