ASTHMA UND SPORT
| Sportmedizinische
Newsletter zu Vitaminen, Doping, Antioxidantien und Sportmedizin eintragen! oder über diese Mail anfordern Bücher: Vitamine-Spurenelemente-Mineralien Doping Erkrankungen Training-Sportmedizin Ernaehrung Sportverletzungen-Massage-Reha |
|
|
Höhentraining. Das Erfolgskonzept der Ausdauersportarten.
|
![]() |
Praktische
Höhenmedizin. Two-in-one-edition. von Andrew J. Pollard, David R. Murdoch Preis: EUR 24,95 Taschenbuch Erscheinungsdatum: 1998 Hier bestellen! |
![]() |
Sportmedizin. Physiologische
Grundlagen. Markworth EUR 10,17 Taschenbuch - 317 Seiten (1999) Hier bestellen! |
|
Bei Asthma ist Aufwärmen vor dem Sport Pflicht Sportstunden sollten Aufwärm-, Belastungs- und Abklingphasen haben / Schwimmen ist für Asthmatiker sehr günstigMÜNCHEN (sto). Grundsätzlich können alle Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen mit Asthma Sport treiben. Voraussetzung ist aber, einige Dinge zu beachten und etwa eine Aufwärmphase einzuplanen. Das wichtigste sei der Aufbau der Sportstunde, die sich in eine Aufwärm-, Belastungs- und Abklingphase gliedern sollte, so der Direktor des Asthmazentrums Berchtesgaden, Dr. Josef Lecheler. Der "Kaltstart" zu Beginn einer Sportstunde, der zu einer plötzlichen Belastung der Atemwege und beim Asthmatiker schnell zu einer Obstruktion führt, müsse unbedingt vermieden werden. Die Aufwärmphase sollte mindestens 15 Minuten dauern, sagte Lecheler während einer Veranstaltung des Unternehmens GlaxoSmithKline in München. In der Belastungsphase sollte ein Intervalltraining mit Pausen erfolgen, riet Lecheler. Hintergrund für die Empfehlung sind Untersuchungen, wonach Patienten mit einem Anstrengungsasthma nach einer Belastung und der nachfolgenden Erholung auf die gleiche Belastung mit einer geringeren Obstruktion reagieren, als wenn das Erholungsintervall nicht stattfindet. Asthmatiker sollten zudem eine Sportart wählen, die entweder Pausen ermöglicht oder in der sich automatisch unterschiedliche Belastungsphasen ergeben. Wenig geeignet seien Sportarten, die in erster Linie auf Schnelligkeit oder Kraft setzen, sagte Lecheler. Außerdem müßten Umweltfaktoren wie vor allem Temperatur und Luftfeuchtigkeit beachtet werden. Ein günstiger Sport für Asthmatiker sei Schwimmen. Kinder unter zehn Jahren, die wegen ihres Asthmas sehr geschont wurden, fielen häufig durch Koordinationsdefizite auf. Bei ihnen sollte deshalb in erster Linie die Koordination trainiert werden. Für ältere Kinder, Jugendliche sowie für Erwachsene kämen vor allem Ausdauersportarten in Frage. Bei Wettkampfsport sei Vorsicht geboten. Da Jugendliche aber ohne Wettkampf auf Dauer nicht für Sport interessiert werden könnten, müsse immer ein Lehrer oder Trainer anwesend sein, um bei beginnender Bronchokonstriktion, die zunächst oft selbst nicht wahrgenommen werde, eingreifen zu können, so Lecheler. Ärzte Zeitung, 19.03.2002
Asthmatherapie: Kinder atmen in 600 Metern
Tiefe durch
Neue Theorie: Immunsystem bei Allergikern unterfordert
Steht die Entwicklung eines Asthmas bei Kindern im
Zusammenhang mit dem Umfang sportlicher Aktivität und spielen
Schadstoffbelastungen der Umwelt eine Rolle? Schnell, sexy, erfolgreich - und chronisch krankDie 25jährige Eisschnell-Läuferin Anni Friesinger, eine der größten deutschen Olympia-Hoffnungen, leidet an AsthmaVon Pete Smith Sie ist derzeit Deutschlands erfolgreichste Eisschnell-Läuferin und eine unserer größten Olympia-Hoffnungen. Bei den Olympischen Spielen 1998 in Nagano gewann Anni Friesinger über 3000 Meter die Bronzemedaille, in Salt Lake City träumt sie von Gold. Immerhin ist die 25jährige Inzellerin Weltrekordhalterin über 1500 Meter und aktuelle Europameisterin im Mehrkampf. Dabei leidet sie an einer chronischen Krankheit: Anni Friesinger ist Asthmatikerin. In Salt Lake City möchte die Inzellerin ihre Kollegin Gunda Niemann-Stirnemann beerben, die aufgrund einer Schwangerschaft Olympia von daheim erlebt. Theoretisch hat Friesinger sogar die Chance, bei ihren vier Starts über 1000 Meter, 1500 Meter, 3000 Meter und 5000 Meter ihre Konkurrentin, die als erfolgreichste Eisschnell-Läuferin des Jahrhunderts gilt, zu überflügeln. Dann jedoch müßte sie in allen vier Wettbewerben die Goldmedaille erringen. Die Inzellerin jedenfalls zeigt sich optimistisch: "Ich habe in Nagano Bronze gewonnen. In Salt Lake City will ich Gold und Silber dazu holen. Das wäre doch super." Zuzutrauen ist es ihr: Im Vorfeld der Olympischen Spiele hat sie alle zehn Weltcups, bei denen sie gestartet ist, gewonnen. Und kürzlich wurde sie auch Europameisterin. Ob im Training oder im Wettkampf - ihre Asthma-Medikamente hat die 1.69 Meter große Modellathletin immer dabei. Für Salt Lake City mußte sie im Vorfeld eine Genehmigung zur Verwendung der Präparate beantragen. Hierfür war ein klinischer Beleg erforderlich, der ihre Erkrankung dokumentiert. Die Medizinische Kommission des IOC hat das Recht, bei berechtigten Zweifeln die Verwendung von Asthma-Mitteln abzulehnen. Aber auch Athleten, die zweifelsfrei an Asthma erkrankt sind, dürfen weder Ephedrin noch systemisch eingesetzte Kortikosteroide verwenden. Auch Beta2-Agonisten unterliegen grundsätzlich dem Dopingverbot. Allerdings sind einige Beta2-Agonisten und Kortikosteroide zur Inhalation ausdrücklich zugelassen. Anni Friesinger ist Mitarbeiterin der Rösch AG, einem Medizintechnik-Unternehmen mit Hauptsitz in Berlin. Das Unternehmen tritt auch als ihr Sponsor auf. Mit Erfolg: Denn in den vergangenen zwei Jahren ist die Popularität der Weltrekordhalterin so rasant gestiegen, daß auch der Sponsor davon profitieren konnte. Die Medienaufmerksamkeit hat Anni Friesinger jedoch nicht allein ihrer Erfolge auf dem Eis zu verdanken. Geschickt vermarktet die attraktive Kufenflitzerin ihr Image als blonder Vamp auf dem Eis. Sexy präsentiert sie sich nicht nur auf ihrer Homepage, auch im "Stern" und in "Max" posierte sie fast nackt und präsentierte lachend ihr Tattoo über dem Bauchnabel. Und weil Zeitungen, Zeitschriften und TV-Sender seither so oft über Anni Friesinger berichten, weiß die Welt mittlerweile, daß sie in ihrer Freizeit am liebsten Motorrad fährt, im Internet surft, ihre Katze Snoopy verhätschelt und mit ihren Freunden gern einen drauf macht. "Aber das Wichtigste in meinem Leben ist natürlich der Sport", sagt die Inzellerin. Natürlich muß sie für den Erfolg hart trainieren. Aber ein wenig davon ist ihr auch in die Wiege gelegt worden: Sind doch Mutter Janina und Vater Georg in ihrer aktiven Zeit als Eisschnell-Läufer beide in der Weltspitze mitgefahren und haben danach als Nachwuchs-Trainer gearbeitet. Annis Vater ist 1996 an einem Gehirnschlag gestorben. Ihre Mutter wird dieser Tage ganz fest die Daumen drücken. Nicht nur für ihre älteste Tochter: Denn auch Annis Bruder Jan geht in Salt Lake City an den Start. Für die jüngste der drei Geschwister kommen die Olympischen Spiele noch zu früh. Doch die 17jährige Agnes gilt schon jetzt als überragendes Sprinttalent.Ärzte Zeitung, 11.02.2002 Anni Friesinger präsentiert sich auf ihrer eigenen Homepage in Wort und Bild unter: www.anni-friesinger.de STICHWORTAsthma-Medikamente bei OlympiaFür die Anwendung der eingeschränkt zugelassenen Beta2-Agonisten Formoterol, Salbutamol, Salmeterol und Terbutalin während der Olympischen Winterspiele von Salt Lake City hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) Regeln erlassen. So ist die Anwendung dieser Mittel bei Asthma und Belastungsasthma (excercise induced asthma or bronchoconstriction) ausdrücklich gestattet. Athleten oder ihre medizinischen Betreuer mußten die Medikamente vor Beginn der Spiele schriftlich beim IOC anzeigen. Für die Diagnose der Erkrankung wurden entsprechende Nachweise verlangt, die von einer Expertenkommission überprüft wurden. Nach Angaben von Olympia-Arzt Dr. Georg Huber haben im deutschen Team rund zehn Prozent der 158 Athleten beantragt, Asthmapräparate vor einem Wettkampf nehmen zu dürfen. Bei hoher Ozonkonzentration sollten Kinder besser keinen Sport treibenStudie: Outdoor-Sport bei hoher Luftverschmutzung kann Ursache von Asthma seinNEU-ISENBURG (Smi). Kinder sollen Sport treiben - dieser ärztliche Rat muß wohl in Gegenden mit hoher Luftverschmutzung präzisiert werden, wie eine jetzt vorgelegte Studie nahelegt. Kinder sollten danach an Tagen mit hoher Ozonkonzentration ihre sportlichen Aktivitäten besser einschränken. Rob McConnell und Kollegen von der School of Medicine an der University of Southern California in Los Angeles (US-Bundesstaat Kalifornien) haben den Zusammenhang zwischen der Entwicklung einer Atemwegserkrankung bei Kindern und Jugendlichen sowie ihrer regelmäßigen sportlichen Betätigung in Gegenden mit hoher Luftverschmutzung erforscht ("The Lancet" 359, 2002, 386). Teilnehmer der Studie waren 3535 gesunde Kinder aus Schulen in zwölf Gemeinden Süd-Kaliforniens mit unterschiedlich hoher Luftverschmutzung und Ozonkonzentration. Die Schüler, die zu Beginn der Studie zwischen neun und 16 Jahre alt waren, wurden fünf Jahre lang begleitet. Nach dieser Zeit hatten 265 Kinder Asthma entwickelt. Die Forscher untersuchten nun, welche dieser Kinder regelmäßig Sport unter freiem Himmel trieben und wo sie dies taten. Das Ergebnis: Kinder, die in einer Gegend mit hoher Ozonkonzentration in drei oder mehr Mannschaften Sport trieben, hatten ein drei bis vier Mal höheres Risiko, eine Atemwegserkrankung zu entwickeln, als Kinder, die sportlich nicht aktiv waren. Je mehr Sport sie draußen trieben, desto höher fiel dieses Risiko aus. In Gegenden mit geringer Ozonkonzentration hatte die Teilnahme am Mannschaftsport keinen Effekt auf die Entwicklung von Asthma. Bislang, so Studienleiter McConnell, sei man davon ausgegangen, daß hohe Ozonkonzentrationen Asthma zwar verschlimmerten, als Ursache aber nicht in Frage komme. Seine Studienergebnisse wiesen nun jedoch in eine andere Richtung. Ärzte müßten Eltern über den Zusammenhang aufklären und mit ihnen die Konsequenzen diskutieren.Ärzte Zeitung, 04.02.2002 Einer der erfolgreichsten deutschen Schwimmer leidet an AsthmaChristian Keller rät betroffenen Kollegen, offen mit ihrer Erkrankung umzugehen / Pneumologe kritisiert Kriminalisierung von SportlernVon Adela Kraus-Zatecky Christian Keller gehört zu den erfolgreichsten deutschen Spitzensportlern: 31 Deutsche Meistertitel, zwei Europameistertitel und sieben Weltcupsiege sind Beispiele für seine Leistungsfähigkeit. Doch eigentlich ist er "chronisch krank", denn Keller hat ein nachgewiesenes und behandlungsbedürftiges Asthma bronchiale. "Es ist völlig klar, daß Asthma und Sport sich nicht ausschließen", betonte der 29 Jahre alte Schwimmer auf einer Pressekonferenz des Arzneimittel-Herstellers MSD Sharp und Dohme in Westerland auf der Insel Sylt. Als Asthmatiker geoutet hat er sich nach seinen Worten, damit einerseits deutlich wird, wie unsinnig es ist, asthmakranke Kinder vom Sport fernzuhalten. Aber auch, um andere Sportler auf die Symptome und die möglicherweise dahintersteckende Erkrankung aufmerksam zu machen. Wie lange sich die richtige Diagnose trotz einschlägiger Symptome hinziehen kann, hat Keller selbst erfahren müssen: Obwohl er seit Jahren eine für Belastungsasthma typische Atemnotsymptomatik hatte, ist sein Asthma erst 1994, nachdem er sich bereits einen ersten Weltmeistertitel erkämpft hatte, festgestellt worden. Bei früherer Diagnose hätte er noch schneller sein können, glaubt Keller. Allein die ständigen "Bronchitiden", die er in den Jahren davor entwickelte, hätten ihn in seinem Training und seiner Leistungsfähigkeit sehr eingeschränkt. Heute ist für ihn die Asthmatherapie die Basis, um seine Leistungsfähigkeit zu erhalten. Die Kombinationstherapie aus einem inhalativen Kortikoid sowie abends einer Tablette Montelukast macht es ihm möglich, auf die bedarfsweise Inhalation von kurzwirksamen Beta2-Sympathomimetika fast vollständig zu verzichten. "Nur noch in Extremsituationen, etwa beim Wettkampf, nehme ich vielleicht noch ein kurzwirksames Betamimetikum", berichtet Keller. Vielleicht gerade wegen seiner offenen Weise, mit dem Thema umzugehen - ist Keller noch nie des Dopings verdächtigt worden. Jeder asthmakranke Spitzensportler sollte seinem Beispiel folgen, um sich Ärger zu ersparen. "Wenn Jan Ulrich gleich mit seiner Asthmadiagnose an die Öffentlichkeit gegangen wäre, schon im Vorfeld des Dopingverdachts, dann wäre diese Diskussion erst gar nicht aufgekommen", vermutet Keller. "Denn die Medikamente, die er genommen hat, sind zwar anzeigepflichtig, aber erlaubt." Die Frage bleibt: Sind diese Medikamente auch immer indiziert? In der Objektivierung der Diagnose von Asthma bei Spitzensportlern liegt offenbar vieles im Argen. So hält es auch Keller für schwer nachvollziehbar, daß 90 Prozent der australischen Schwimmnationalmannschaft ein Belastungsasthma haben sollen. "Ich fände es gut, wenn man eine unabhängige Gruppe bildete, die Lungenfunktionstests vornimmt, um das Asthma wirklich zu objektivieren." Diesen Ansatz würde auch Professor Helgo Magnussen vom Krankenhaus Hamburg-Großhansdorf begrüßen. Neben Lungenfunktionstests wäre eine solche Objektivierung etwa auch über die Messung von Kohlenmonoxid in der Ausatemluft möglich, denn eine erhöhte NO-Konzentration ist typisch für Asthma und erlaubt auch die differentialdiagnostische Abgrenzung zu einer Bronchitis. Auch bei einer solchen Objektivierung hält es Magnussen für durchaus möglich, daß man unter Spitzensportlern einen höheren Anteil an Asthmatikern finden wird als in der Allgemeinbevölkerung. Aus epidemiologischen Untersuchungen sei bekannt, daß mindestens 15 Prozent der erwachsenen Männer zwischen 20 und 44 Jahren sowie 20 bis 25 Prozent der Frauen in diesem Alter eine Überempfindlichkeit der Atemwege haben. Studien zeigten, daß dies ein Risikofaktor für die Entwicklung eines Asthmas ist. Magnussen hält es für möglich, daß extreme sportliche Belastungen bei diesen Personen die Entwicklung eines klinisch manifesten Asthmas begünstigen. Vor diesem Hintergrund sei es ein vernünftiger Ansatz, wenn jemand, der Hochleistungssport machen wolle, bereits im Vorfeld sein pulmonales Risiko kennt. Ein Leistungsvorteil aus der Inhalation bronchialerweiternder Medikamente ergibt sich, wie Magnussen betonte, für Gesunde nicht: "Die Einatmung eines bronchienerweiternden Medikaments führt bei einem nicht an Asthma leidenden Sportler zu keiner Leistungssteigerung." Deshalb hält es der Hamburger Asthmaexperte auch für "absolut unsinnig", die Sportler in Bezug auf diese Medikamentengruppe zu kriminalisieren.Ärzte Zeitung, 29.10.2001 Asthma: Gene statt UmweltLONDON (Rö). Ob ein Mensch Asthma entwickelt, dafür hat seine genetische Ausstattung offensichtlich eine viel größere Bedeutung als Umweltfaktoren. Dies ergibt sich aus einer Studie mit Zwillingen, die jetzt in "Archives of Disease in Childhood" (85, 2001, 398) veröffentlicht worden ist. In die Studie sind die Daten von 4910 vier Jahre alten Kindern eingegangen, eineiigen und zweieiigen Zwillingen. Eineiige Zwillinge hatten gemeinsam viel häufiger Asthma als zweeiige. Aus den Ergebnissen schließen die Wissenschaftler, daß die Grundlage für die Entwicklung von Asthma bei 68 Prozent die genetische Ausstattung war. Ärzte Zeitung, 23.10.2001 Asthma wird in Deutschland immer häufigerNoch gehört Deutschland im weltweiten Vergleich zu den Ländern mit den niedrigsten RatenUPPSALA (Rö). Die Asthma-Prävalenz bei Erwachsenen liegt in Deutschland im weltweiten Vergleich am unteren Ende der Skala mit Raten von unter vier bis sieben Prozent. Die Asthma-Raten sind jedoch seit den fünfziger Jahren gestiegen und werden weiter steigen. Denn: Ab Mitte der 60er Jahre Geborene in Deutschland haben zweieinhalb
mal so häufig Asthma wie in den 50er Jahren Geborene. Dies hat der European
Community Respiratory Health Survey ergeben, in den die Daten von über 140
000 Teilnehmern aus 22 Ländern eingegangen sind (Eur Respir J 18, 2001,
598). Aus diesem Resultat sowie weiteren Ergebnissen läßt sich schließen,
daß Unterschiede und Veränderungen in den Lebensverhältnissen, etwa
Umweltverschmutzung oder Verkehrsdichte, sich auf die Asthma-Prävalenz
auswirken: Insgesamt liegt die Häufigkeit von Asthma weltweit zwischen zwei
und zwölf Prozent. Zu den Ländern mit der niedrigsten Prävalenz gehören
außer Deutschland noch Spanien, Italien, Algerien und Indien. Am höchsten
sind die Raten in Australien, Großbritannien und den USA. In östlichen
Ländern ist die Prävalenz niedriger als in westlichen. Dies zeigt sich zum
Beispiel beim Vergleich der Städte Erfurt und Hamburg. Auch die Wohnlage ist
wichtig: In Innenstädten ist die Asthma-Rate höher als in den Randgebieten.
Wie man Asthma vorbeugen kann, läßt sich aus diesem Befund ableiten: Als
wichtige Auslöser wurden Katzen und Hausstaubmilben identifiziert. Spitzensportler leiden oft unter Asthma - aber so oft wie angezeigt?Warum gibt es unter den Berufssportlern so viele Asthmatiker? Täusche sie ihre Krankheit bloß vor, um auf diese Weise offiziell verbotene Medikamente nehmen zu dürfen? Seitdem bekannt geworden ist, daß die Staatsanwaltschaft Florenz auch gegen den deutschen Berufsradfahrer Jan Ullrich ermittelt, wird das Thema Doping und Asthma in der Öffentlichkeit diskutiert. Bei Ullrich waren während des Giro inhalative Kortikoide beschlagnahmt worden. Nach Auskunft von Telekom-Arzt Dr. Lothar Heinrich leidet der ehemalige Tour-Sieger seit Jahren unter Pollenallergie und Asthma, weshalb er die Präparate benötige. Die Medizinische Kommission des IOC definiert Doping unter anderem als die "Verabreichung von Wirkstoffen, die verbotenen Gruppen pharmakologischer Wirkstoffe angehören". Eine entsprechende Verbotsliste wird den Athleten und ihren Ärzten ausgehändigt. Zur Behandlung einer obstruktiven Lungenerkrankung, eines allergischen oder eines Anstrengungsasthmas sind systemisch eingesetzte Kortikosteroide verboten. Auch die Beta2-Agonisten unterliegen grundsätzlich dem Dopingverbot. Um kranken Sportlern jedoch zu helfen, hat das IOC Wirkstoffe zur Inhalation zugelassen. Darunter fallen Dosier-Aerosole, Pulver zur Inhalation, Diskus, Inhalationslösung, EasyHaler und ähnliche Darreichungsformen. Zur inhalativen Therapie sind derzeit die Beta2-Agonisten Salbutamol, Salmeterol und Formoterol zugelassen. Der Einsatz von inhalativen Kortikosteroiden wird geduldet. Die Erkrankung muß in jedem Fall von einem Facharzt bestätigt und angezeigt werden. Genau daran entzündet sich die Kritik. Als im vergangenen Jahr bekannt wurde, daß der Schwimmstar Sandra Völker an Asthma erkrankt ist, gab es die gleichen Dopingverdächtigungen gegen sie wie jetzt gegen Ullrich. Hintergrund dieser Spekulationen sind die hohen Zahlen an angezeigten Asthma-Erkrankungen unter Hochleistungssportlern. Danach litt im vergangenen Jahr jeder fünfte Teilnehmer der Olympischen Spielen von Sydney an Asthma. Bei den Winterspielen 1994 in Lillehammer sollen Berichten zufolge 70 Prozent aller Athleten Asthma-Bescheinigungen präsentiert haben, bei der Schwimm-WM in Perth sogar 80 Prozent. Studien belegen, daß Ausdauersportler wie Läufer, Schwimmer, Radfahrer und Skilangläufer in der Tat häufiger Asthma bekommen als der Bevölkerungsdurchschnitt. Allerdings liegt die dokumentierte Rate von zehn Prozent deutlich unter jener Zahl von Erkrankungen, die vor Wettkämpfen gemeldet wird. Ärzte Zeitung, 21.06.2001 Von Pete Smith Sport kann sich günstig bei Anstrengungsasthma auswirkenWerden Kindern und Jugendliche vom Schulsport ausgeschlossen, führt dies mitunter dies zu erheblichen EntwicklungsdefizitenMÜNCHEN (sto). Kinder mit Asthma sollten nicht generell vom Sport
ausgeschlossen werden. Denn trotz eines Anstrengungsasthmas wirken sich
Sport und körperliches Training positiv auf die Entwicklung junger Menschen
aus. Anleitung für Asthmakranke zum SportINGELHEIM (eb). Das Unternehmen Boehringer Ingelheim hat gemeinsam mit dem Institut für Sportwissenschaft der Universität Heidelberg ein Bewegungstraining für Asthma- und COPD-Patienten entwickelt. Die Ergebnisse einer Studie mit Patienten, die diesem Training unterzogen wurden, sowie ein Leitfaden für die Gestaltung von Kursen sind unter dem Titel "Bewegungstherapie und Sport für Erwachsene mit chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen" veröffentlicht worden. Ziel ist es, Sportvereinen oder Volkshochschulen die Möglichkeit zu geben, Kurse mit ambulanter Bewegungstherapie anzubieten. Der Leitfaden kostet 25 DM, und ist erhältlich bei Boehringer Ingelheim Pharma KG, Initiative Zweite Lebenshälfte, Postfach 200, 55216 Ingelheim, Tel.: 06132 / 77 33 0, Fax: - / 77 30 85, E-Mail: nachtwey@ing.boehringer-ingelheim.com Ärzte Zeitung, 22.01.2001 Sportlerin gründet eine Stiftung für asthmakranke KinderSandra Völker hat ihr Asthma unter KontrolleDüsseldorf (eis). "Meine Freunde und Ärzte haben gesagt, das hört sich stark nach Asthma an, aber ich wollte es einfach nicht wahrhaben", berichtet die Schwimmerin Sandra Völker über die Zeit vor drei Jahren, als die ersten Symptome ihrer Lungenkrankheit aufgetreten sind. "Als wäre eine Klappe oder ein Kloß in meinem Hals, der die Atmung behindert", beschreibt sie die Beschwerden. Außerdem hatte sie Reizhusten, vor allem in verrauchten Räumen oder nach hartem Training. Auf einer Pressekonferenz hat die amtierende Weltmeisterin über 50 Meter Rücken zusammen mit ihrem Arzt Dr. Martin Ehlers aus Hamburg über ihr Leben mit Asthma berichtet. "Asthmakranke klagen selten über Lehrbuch-Symptome wie Atemnot oder Enggefühl in der Brust", ist die Erfahrung des Facharztes für Lungenheilkunde. Vielmehr würden Symptome sehr individuell erlebt und dann auch so beschrieben, sagte er bei der Veranstaltung des Unternehmens Glaxo Wellcome. Er erinnert deshalb daran, daß sich die Asthma-Diagnose vor allem auf Testergebnisse wie die einer unspezifischen inhalativen Provokation stützen muß, mit der auch bei Sandra Völker die Erkrankung erkannt worden sei. Jetzt habe sie die Krankheit mit antientzündlicher Therapie und Beta-2-Mimetika unter Kontrolle. Die Sportlerin, die 52 Medaillen bei Olympia, sowie Europa- und Weltmeisterschaften gewonnen hat, ist trotz der Krankheit erfolgreich geblieben. Ihren letzten Weltrekord hat sie im Juni aufgestellt. "Das zeigt, daß man mit Asthma ein normales Leben führen kann", sagte Ehlers. Diese Botschaft soll in der "Sandra Völker-Stiftung für asthmakranke Kinder e.V." vermittelt werden, die die Sportlerin gerade mit Unterstützung des Hamburger Unternehmens gründet. Mit ihrem Engagement will sie Kindern Selbstbewußtsein für das Leben mit der Krankheit geben. Medica aktuell, 25.11.2000 Mehr Tests bei Asthma im Sport! Von Dr. Martin EhlersLeistungssportler werden gelegentlich verdächtigt, ein Asthma bronchiale vorzutäuschen, um legal Beta-2-Mimetika oder Kortikosteroide zur Steigerung der Leistungsfähigkeit benutzen zu dürfen. Es sei nicht glaubhaft, daß der Anteil der Asthmatiker unter ihnen weitaus höher sei als in der Normalbevölkerung, wird angeführt. So gaben bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta von 700 befragten Athleten 117 an, Asthma zu haben, darunter jeder zweite befragte Radsportler. Daß Asthma-Raten bei Sportlern erhöht sind, belegen Studienergebnisse, die jetzt beim Kongreß der European Respiratory Society in Florenz vorgestellt worden sind. Offenbar begünstigt intensives Training bei verschiedenen Sportarten, daß sich ein überempfindliches Bronchialsystem entwickelt. Bei Marathon- oder Skilangläufern wird als asthmafördernd angeführt, daß große Volumina trokkener und kalter Luft ventiliert werden, die die Bronchialschleimhaut abkühlen und austrocknen; bei Schwimmern gilt ständiges Einatmen chlorid-haltigen Wassers als asthmafördernd. Ob ein Leistungssportler oder auch ein normaler Patient an Asthma leidet, ist heute mit Lungenfunktionstests sicher zu diagnostizieren. So läßt sich mit Provokationstests und nachfolgender Messung der Atemwegsweite ein Asthma bronchiale erkennen und ein anstrengungsinduziertes Asthma durch Messung der Atemwegsweite vor und nach standardisierter körperlicher Belastung. Bisher werden Angaben zu solchen Tests in der "declaration of drug use" - in der Sportler anzeigen, welche Erkrankungen sie haben und welche Medikamente sie brauchen - nicht für die Diagnose Asthma gefordert. Dies sollte geändert werden, damit sich Athleten nicht länger dem Verdacht aussetzen, die Erlaubnis zur Einnahme leistungsfördernder Mittel erreichen zu wollen, indem sie eine Erkrankung vortäuschen. Die Vorlage der Testergebnisse könnte betreuenden Ärzten mehr Sicherheit bei Diagnose und Therapie geben und durch die Transparenz der Maßnahme dem Sport zu mehr Ansehen verhelfen. Dr. Martin Ehlers ist niedergelassener Facharzt für Lungenheilkunde in Hamburg. Er behandelt unter anderem die Schwimmerin und Olympia-Teilnehmerin Sandra Völker, die an Asthma leidet. Ärzte Zeitung, 22.09.2000 Weltkongreß für Lungenheilkunde in FlorenzAsthma bremst viele Sportler ausFlorenz (ksch). Eine fast alarmierende Zahl von Top-Sportlern, so auch viele Athleten in Sydney, leidet unter asthmatischen Beschwerden. Gerade die Wettkämpfer in den Ausdauersportarten sind besonders häufig betroffen. Was sind die Gründe dafür? Darüber haben Forscher auf dem Weltkongreß für Lungenheilkunde in Florenz diskutiert. Eine Umfrage unter 58 finnischen Marathonläufern ergab, daß etwa ein Viertel saisonal asthmatische Symptome zeigte. Professor Kai-Håkon Carlsen vom Asthma und Allergie Zentrum für Kinder in Oslo nannte als Gründe dafür Pollenflug im Frühling oder winterliche Kälte. Eine weitere Befragung von 71 Langstrekken-Läufern ergab, daß die Sportler dreimal häufiger von Asthma betroffen waren als die Normalbevölkerung. Auch Schwimmer haben überdurchschnittlich häufig Atemprobleme wegen einer Hyperreagibilität des Bronchialsystems. Von in Norwegen untersuchten 29 Top-Athleten gaben etwa die Hälfte asthmaartige Beschwerden an. Ähnlich hoch war der Anteil der Asthmatiker unter den Radsportlern, die 1996 an der Olympiade in Atlanta teilnahmen. Die Ursachen, warum intensives Training zu den Veränderungen im Atemwegstrakt führt, sind vielfältig. Einerseits könnte es an der ständigen körperlichen Belastung der Sportler liegen, die das Immunsystem schwächt. Andererseits sind die Bronchien der Athleten stärker Allergenen ausgesetzt. Das liegt zum Teil an dem erhöhten Atemumsatz bei Hochleistungssport, aber auch am engen Kontakt mit Reizstoffen. Schwimmer etwa atmen große Mengen an Chlordämpfen ein, die das Bronchialsystem schädigen. Spekulationen gehen aber auch dahin, daß sich mancher Sportler als Asthmatiker ausgibt, ohne tatsächlich erkrankt zu sein. Er darf dann nämlich legal Medikamente einnehmen, die auch leistungsfördernd wirken und verstößt nicht gegen die Doping-Verordnung. Erlaubt sind zum Beispiel die Beta2-Mimetika Terbutalin, Salbutamol und Salmeterol. Durch die bronchodilatatorische Wirkung können sie zwar kurzfristig die Ausdauerleistung erhöhen, allerdings haben sie keinen anabolen Effekt. Ärzte Zeitung, 22.09.2000 Unverständnis der Lehrer bereitet asthmakranken Kindern Probleme beim SchulsportSchwimmen ist für Kinder mit Asthma besser als Dauerlauf oder RadfahrenBerlin (wma). Regelmäßiger Sport ist auch für Kinder mit Asthma bronchiale unbedingt zu empfehlen. Werden im Sportunterricht aber die besonderen Belange dieser Kinder nicht berücksichtigt, werden durch die sportlichen Übungen häufig Beschwerden ausgelöst. Statistisch gesehen sitzen heute in jeder Schulklasse ein bis zwei Kinder mit Asthma bronchiale. Befragt man Eltern von Asthma-Patienten im Teenageralter nach ihrem größten Problem, geben sieben von zehn das Unverständnis der Lehrer - speziell beim Sportunterricht - an, berichtete Professor Dr. Ulrich Wahn aus Berlin bei einer Veranstaltung zum 50jährigen Bestehen des Berliner Sportärztebundes. Sportliche Belastung ist bei Asthmatikern ein häufiger Auslöser der Symptome, erläuterte der Kinder-Pneumologe. Im sechsminütigen Laufbandtest bei submaximaler Belastung lasse sich die Verschlechterung der Lungenfunktion beobachten. Nach anfänglicher Besserung nimmt sie unter Belastung langsam ab. Der richtige Einbruch in der Lungenfunktion kommt aber erst in der Erholungsphase, mit einem Tiefstwert vier bis zehn Minuten nach der Belastung. Es bringe also relativ wenig, wenn der Sportlehrer dem Asthma-Kind sagt, es solle halt solange beim Dauerlauf mitmachen, wie es kann. Wichtig ist, daß die Kinder vor der körperlichen Belastung eine medikamentöse Prophylaxe mit kurzwirkenden ß-Sympathomimetika, gegebenenfalls in Kombination mit Dinatriumcromoglicinsäure, anwenden, betonte Wahn. Hierüber sollten auch die Sportlehrer informiert sein. Wesentlicher Reiz zur Bronchokonstriktion ist bei Asthmatikern unter Belastung die Austrocknung und Auskühlung der Bronchien, so Wahn. Die sonst als besonders gesund angesehenen Disziplinen Dauerlauf und längeres Fahrradfahren seien somit für Asthmatiker denkbar ungeeignet. Am günstigsten seien Schwimmen und Gymnastik im warmen Wasser eines Hallenbades, da die Luftfeuchtigkeit einer Austrocknung der Bronchien entgegenwirkt, sagte der Pneumologe. Immer wieder könne man beobachten, daß selbst Kinder, die schon seit Jahren vom Sportunterricht befreit sind, durch ein Intervalltraining im Wasser wieder bis an ihre Leistungsgrenze herangeführt werden können. Ärzte Zeitung, 19.01.2000
Pollenflug: Heuschnupfensaison
wird immer länger
Lehrbuch der Sportmedizin. Gernot Badtke
Hundert Prozent fit und gesund.
Hier bestellen! Nahe am Limit: Die Lunge bei maximaler körperlicher
Belastung Department of Medicine, University of California, San Diego, La Jolla CA, USA Jahrgang 53, Nr. 10 (2002) DEUTSCHE ZEITSCHRIFT FÜR SPORTMEDIZIN http://www.zeitschrift-sportmedizin.de/images/heft1002/a02_10_02.pdf
Zusammenfassung
Inhalation vor Sport schützt vor Belastungsasthma
Trotz kranker Lunge ist Sport meist zu empfehlen
Pollenallergie: Bis zu 30 Prozent weniger Leistung Zum Einsatz von Beta-2-Agonisten zur Behandlung Zur Behandlung einer obstruktiven Lungenerkrankung, eines allergischen oder eines Anstrengungsasthmas dürfen Ephedrin wie auch systemisch eingesetzte Kortikosteroide nicht angewandt werden. Mittel der Wahl sind heute Beta-2-Agonisten. Diese unterliegen jedoch dem Dopingverbot. Sie werden als Stimulantien bzw. als anabole Wirkstoffe (Clenbuterol, Salbutamol) klassifiziert. Um den betroffenen Sportlern zu helfen, hat das IOC nachfolgende vier Wirkstoff für Wettkämpfe zur Inhalation (by inhaler) zugelassen. Darunter fallen die Darreichungsformen wie Dosier-Aerosole, Pulver zur Inhalation, Diskus, Inhalationslösung, Fertiginhalat, EasyHaler u.ä.. Der Nachweis der Erkrankung hat durch ein lungen- oder mannschaftsärztliches Attest gegenüber der medizinischen Stelle des Verbandes zu erfolgen. Ebenso ist die Medikation mit den Beta-2-Agonisten dem Verband mitzuteilen. Die vier Wirkstoffe mit Beispielen (Rote Liste 2003): Formoterol Foradil® P Kapseln mit Pulver zur Inhalation, Foradil® Dosieraerosol, Oxis® Turbohaler® Salbutamol Apsomol® N Aerosol, Apsomol® Inhalationslösung, Apsomol® Fertiginhalat Lösung, Bronchospray® novo Dosier-Aerosol, Broncho Inhalat Lösung, Broncho Fertiginhalat Lösung, Bronchospray® Autohaler®, Cyclocaks Salbutamol, Epaq,® Pädiamol® Inhalationslösung, Pädiamol® Fertiginhalat, Pentamol® Fertiginhalt, Salbu-Fatol® Inhalationslösung, Salbuhexal® Easyhaler® , Salbuhexal® Fertiginhalat, Salbuhexal® Inhalationslösung, Salbuhexal® Dosieraerosol,Salbulair® N Autohaler® , Salbulair® Dosieraerosol, Salbulind® Lösung für Vernebler, Salbu Novolizer® Pulver z. Inhalation, Salbupp® Inhalationslösung, Salbupp® Fertiginhalat, Salbutamol AL Inhalat, Salbutamol AL Salbutamol, Salbutamol-ratiopharm® Inhalationslösung, Salbutamol-ratiopharm® Fertig-inhalat, Salbutamol-ratiopharm® Dosieraerosol, Salbutamol STADA® Inhalat, Salbutamol STADA® Fertig-inhalat, Salbutamol STADA® Dosieraerosol, Salbutamol Trom® Fertiginhalat, Salbutamol Trom® Inhalationslösung, Sultanol® Fertiginhalat, Sultanol® forte Fertiginhalat, Sultanol® Inhalationslösung, Sultanol® N Dosier-Aerosol, Sultanol® Rotadisk®, Ventilastin® Novolizer® Salmeterol aeromax® Dosier-Aerosol, aeromax® Diskus®, Serevent® Dosier-Aerosol, Serevent® Diskus® Terbutalin Aerodur® Turbohaler®, Bricanyl® 1% Lösung zur Inhalation, Die systemische Einnahme dieser Wirkstoffe z. B. als Tabletten, Kapseln, Injektion, Tropfen oder Saft ist nicht gestattet. Bei Kontrollen außerhalb der Wettkämpfe werden Clenbuterol und Salbutamol als anabole Wirkstoffe eingestuft. Clenbuterol ist grundsätzlich verboten. Salbutamol ist bis zu einem Grenzwert von 1.000 ng/ml erlaubt.. Der Einsatz von Kortikosteroiden in Form von Inhalationen wird geduldet. Die systemische Anwendung von Kortikosteroiden ist verboten. Dazu einige Beispiele erlaubter – nicht anzeigepflichtiger - Medikamente:
Beclometason Aero Bec® Autohaler, Aero Bec® Dosieraerosol, Beclohexal® Easyhaler, Bronchocort®- Dosieraerosol, Junik® Dosieraerosol, Synasthmax® Dosieraerosol, Sanasthmyl® Dosieraerosol, Sanasthmyl® Rotadisk, Ventolair Budesonid Benosid® Aerosol Suspension, Budecort® Novolizer, Budeflat® V, Budes® Dosieraerosol, Budesonid acis® Dosieraerosol, Budesonid-ratiopharm® Dosieraerosol, Budesonid-ratiopharm® Jethaler, Budesonid STADA® Dosieraerosol, Budesonid von ct® Dosieraerosol, Novopulmon® Novolizer® , Pulmicort® Turbohaler, Pulmicort® Dosieraerosol, Respicort® Dosieraerosol,
Fluticason
atemur®
Dosieraerosol,
atemur® Rotadisk,
|
Handbuch Protein und Aminosäuren |
| Fit durch Proteine. Powernahrung für Fitness
und Vitalität. von Klaus Oberbeil Preis: EUR 15,95 Taschenbuch - 200 Seiten Erscheinungsdatum: 2000 Hier bestellen! Wasser und Salz. Urquell
des Lebens. Lexikon
Nahrungsergänzungsmittel im Trend.
Immunologie und Sport.
Sport und Immunsystem
Praktische
Höhenmedizin.
Sportmedizin. Grundlagen für Arbeit, Training und Präventmedizin.
Muskel-Guide
Krafttraining. Sportmedizin.
Lehrbuch der Sportmedizin.
Sport und Immunsystem. Preis: EUR 22,50 Gebundene Ausgabe - 252 Seiten Hier bestellen! Lexikon der Sportmedizin. Medizin und Sport. Jochen Scheibe, Franz Greiter, Norbert Bachl Preis: EUR 14,31 Taschenbuch - 204 Seiten (1990) Hier bestellen! Sportmedizin in der ärztlichen Praxis. von Karl-Hans Arndt Preis: EUR 30,12 Gebundene Ausgabe Erscheinungsdatum: 1998 Hier bestellen!
Immunologie und Sport.
Sport und Immunsystem
Praktische
Höhenmedizin.
Sportmedizin. Grundlagen für Arbeit, Training und Präventmedizin. Preis: EUR 101,00 Erscheinungsdatum: 2000 Hier bestellen! Muskel-Guide von Frederic Delavier Preis: EUR 19,95 Broschiert - 123 Seiten Erscheinungsdatum: 22. März 2000 Auflage: 2., durchgesehene Auflage 2000 Hier bestellen! Krafttraining. von Hans Ehlenz, Manfred Grosser, Elke Zimmermann Preis: EUR 16,95 Taschenbuch - 203 Seiten Erscheinungsdatum: 1998 Auflage: 6., erw. Aufl. Hier bestellen! Sport und Primärprävention.
Lehrbuch der Sportmedizin. Gernot Badtke
Höhentraining. Das Erfolgskonzept Stellenwert der Laktatbestimmung
Sportmedizin und Trainingslehre. Physiotherapie Bd.13,Sportmedizin Antje Hüter-Becker, Heidrun Schewe, Wolfgang Heipertz, Christine Heipertz- Hengst, Christine Heipertz- Hengst Preis: EUR 29,95 Taschenbuch (1997) Hier Bestellen! Kardiologie im Sport von Richard Rost, Ferdinand Webering Sondereinband - Dt. Ärzte-Vlg.,Köln Erscheinungsdatum: 1987 Hier Bestellen!
So einfach ist Laufen. Frank Czioska Preis: EUR 15,24 Taschenbuch - 160 Seiten (1999) Hier bestellen! Laufen. von Thomas Wessinghage Preis: EUR 19,95 Broschiert - 182 Seiten Erscheinungsdatum: 2001 Auflage: 5., durchges. Aufl. Hier bestellen!
Ullrich
Strunz Kuno Hottenrott Herbert Steffny's Joschka Fischer Jetzt für 8,90 Euro Bestellen! Das große Laufbuch von Dagny Scott 2001 Preis: EUR 19,90 hier bestellen! Der Marathonreiseführer Preis: EUR 20,35 hier bestellen! Wer die schönsten Laufstrecken der Welt genauer kennenlernen will, muss dieses Buch in seiner Laufbibliothek haben! Forever young,
Lauf um die Welt. Schritte zum Erfolg. Rob Sleamaker Preis: EUR 19,42 Gebundene Ausgabe - 269 Seiten (1996) Hier bestellen! Ausdauertrainer Triathlon. |
Olympiateilnehmer kämpfen auch gegen
Pollen und Sporen
Vom 13. bis 29. August 2004 werden in Griechenland 16.000 Athleten um das
begehrte olympische Gold kämpfen. Jeder vierte Olympionike muss jedoch
befürchten, dass er keine Höchstleistung erbringen kann, weil er unter
Heuschnupfen oder Asthma leidet. Diese allergischen Atemwegserkrankungen
werden im Sommer vor allem durch Blütenpollen und Schimmelpilzsporen
ausgelöst. In Deutschland haben bis zu 24 Prozent der Erwachsenen einen vom
Arzt diagnostizierten Heuschnupfen und bis zu vier Prozent allergisches
Asthma. Damit liegt Deutschland international im Mittelfeld. Die Häufigkeit
allergischer Atemwegserkrankungen beträgt in anderen Ländern bis zu 41% für
Heuschnupfen und bis zu 12 Prozent für allergisches Asthma. (1) Auslöser
sind bei 85,9% der Erkrankten Pollen und bei 13,5% Schimmelpilz-Sporen. (2)
Für die etwa 4.000 Athleten, die nicht nur gegen die Stoppuhr, sondern auch
mit einer allergischen Atemwegserkrankung kämpfen, ist es sehr wichtig zu
wissen, wann welche Pollen oder Sporen an den Austragungsorten der
Wettkämpfe durch die Luft fliegen. Die Aristoteles Universität in
Thessaloniki hat aus diesem Grund zu den Olympischen Spielen 2004 in
Griechenland die umfangreiche Internetseite
www.aeroallergen.gr erstellt.
Darin informiert die Universität über den Pollenflug der weltweit zehn
wichtigsten in der Außenluft vorkommenden Allergene an den Austragungsorten
Athen, Thessaloniki und Heraklion auf Kreta. So können sich Sportler und
ihre Betreuer täglich über die zu erwartende Pollen- und Sporen-Belastung
informieren.
Während der Wettkämpfe im August ist vor allem mit dem Flug von Gänsefuß-
und Traubenkrautpollen sowie Sporen der Schimmelpilze Alternaria und
Cladosporium zu rechnen. In Heraklion wird auch noch ein mäßiger
Gräserpollenflug erwartet. (3)
Wichtig bei Allergien und Asthma: frühzeitige Behandlung
„Allergische Atemwegserkrankungen müssen frühzeitig diagnostiziert und
adäquat behandelt werden, um einer Progredienz vorzubeugen“, sagt Professor
Gerhard Schultze-Werninghaus, Präsident der Deutschen Gesellschaft für
Allergologie und klinische Immunologie (DGAI). Langfristig lassen sich eine
allergische Rhinokonjunktivitis und allergisches Asthma nur durch eine
spezifische Immuntherapie (SIT) mit molekular standardisierten
Allergen-Präparaten bessern oder sogar heilen. Schultze-Werninghaus: „Die
SIT ist die einzige ursächliche Behandlung von Atemwegsallergien. Die
Wirkung hält noch Jahre nach Therapieende an. Voraussetzung für einen
optimalen Behandlungserfolg ist ein möglichst frühzeitiger Therapiebeginn
und eine sichere Diagnostik der auslösenden Allergene.“
Da eine SIT nicht nur die Symptomatik sondern auch den Bedarf an
antiallergischen und antiasthmatischen Medikamenten reduziert, könnte sie
bei asthmakranken Athleten die Dopingdebatte entschärfen. Denn die
antiasthmatische Standardtherapie mit Beta-Sympathomimetika und
kortisonhaltigen Sprays ist für Sportler in Wettkämpfen nicht
unproblematisch. Beta-Sympathomimetika unterliegen dem Dopingverbot. Erlaubt
für Wettkämpfer sind entsprechend einer Klassifizierung der Welt Anti-Doping
Agentur (WADA) nur vier Wirkstoffe zur Inhalation: Formoterol, Salmeterol,
Salbutamol oder Terbutalin. Die Nationale Anti-Doping Agentur (NADA) in Bonn
erklärt, dass ein Wettkampfteilnehmer für die inhalative Behandlung mit
diesen Wirkstoffen jedoch einen Antrag auf Ausnahmegenehmigung stellen und
den Nachweis seiner Erkrankung durch eine Lungenfunktionsuntersuchung mit
und ohne Medikation belegen muss. Der Einsatz inhalativer Kortikosteroide
ist ebenfalls anzeigepflichtig. (4)
1. Weißbuch Allergie in Deutschland. Ring J, Fuchs T, Schultze-Werninghaus G
(Hrsg.), München: Urban & Vogel; 2. Auflage, 2003
2. Bergmann KC, Albrecht G, Fischer P: Atemwegsallergiker in Deutschland.
Ergebnisse der Studie Allergy – Living & Learning. Allergologie
2002;3:137–146
3. Gioulekas D, Damialis A, Papakosta D, Syrigou A, Mpaka G, Saxoni F,
Patakas D: 15-year aeroallergen records. Their usefulness in Athens Olympics,
2004. Allergy 2003;58:933-8
4. www.nada-bonn.de/DEUTSCH/AKTUELL/zur_Behandlung.htm
27.07.2004 Infos für Ärzte
Quelle: Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA), Deutsche Gesellschaft für
Allergologie und klinische Immunologie (DGAI)
Asthma bronchiale:
Sport verbessert die Leistungsfähigkeit und verschiebt die Reizschwelle zur
Auslösung von Anfällen positiv
Das Asthma bronchiale ist eine chronische Entzündung der Atemwege, die vor
allem durch sporadisch wiederkehrende Episoden von Atemnot, nächtliche
Hustenanfälle und eine unter Umständen keuchende Atmung gekennzeichnet ist.
Diese Symptomatik, vor allem aber die Luftnot, kann bei körperlichen
Belastungen verstärkt auftreten. Das ist der Hauptgrund dafür, dass die
meisten Asthma-Patienten eine sportliche Betätigung vermeiden. Dabei wäre
gerade das Gegenteil sinnvoll. Denn regelmäßiges körperliches Training, vor
allem in Form von Ausdauersport, verbessert die Atemleistung und hebt jene
Belastungsschwelle an, bei der das so genannte Anstrengungsasthma auftritt.
Sport setzt effiziente Medikation voraus
Regelmäßig Sport treibende Asthmatiker zeigen nicht nur eine signifikante
Verbesserung hinsichtlich der Leistungsdiagnostik, sondern profitieren auch
von einer größeren Sauerstoffaufnahme in die Muskulatur. Ihr Stoffwechsel
wird angeregt, und das körperliche und geistige Wohlbefinden bessert sich
nachweislich. Die Patienten kommen jedoch nur in den Genuss all dieser
Vorteile, wenn eine gute medikamentöse Einstellung des Asthma bronchiale den
Sport auch komplikationslos möglich macht. Trotz der positiven Auswirkungen
des körperlichen Trainings bleibt eine regelmäßig durchgeführte
medikamentöse Asthma-Therapie deshalb unabdingbar. Nur sie kann die für den
Ausdauersport notwendige Sauerstoffzufuhr in ausreichendem Maße
gewährleisten. Für die Behandlung des Asthma bronchiale hat sich in vielen
Fällen die Gabe sowohl eines inhalativen Glukokortikoids als auch die
Inhalation lang wirkender Beta-2-Sympathomimetika als besonders vorteilhaft
erwiesen. Ein entsprechendes Kombinationspräparat aus Budesonid und
Formoterol in einem Inhalationssystem vermag die Sauerstoffaufnahme um bis
zu 30 Prozent zu steigern. Asthma und Sport müssen sich also keineswegs
ausschließen. Wenn die Patienten mit modernen Medikamenten adäquat behandelt
werden, ist eine angemessene sportliche Betätigung der Therapie des Asthma
bronchiale sogar förderlich.
Sporttherapeutisches Behandlungskonzept
Patienten mit Anstrengungsasthma entkommen der Atemwegsobstruktion nicht
etwa dadurch, dass sie die körperliche Belastung vollständig zu vermeiden
versuchen. Ein mangelnder Trainingszustand führt vielmehr immer schneller zu
erhöhter Atemarbeit bzw. Hyperventilation selbst bei stets niedrig werdender
Belastungsstufe. Gleichzeitig geht damit ein Absinken der Schwelle einher,
an der das Anstrengungsasthma ausgelöst wird. Ein regelmäßiges Training im
aeroben Bereich erhöht diese Schwelle hingegen, ohne gleichzeitig die
Hyperreaktivität der Bronchialschleimhaut zu verschlechtern.
Einige Rahmenbedingungen sollten jedoch für eine erfolgreiche 'Sportstunde'
berücksichtigt werden. Zum einen empfiehlt sich ein allmähliches Aufwärmen
zu Beginn. Der plötzliche 'Kaltstart' führt aufgrund seiner Peitschenwirkung
schnell zur Obstruktion (gleiches gilt im Übrigen auch für die Abklingphase,
die ebenfalls nicht abrupt einsetzen darf). Zum anderen ist auf eine
ausreichende Anzahl von Refraktärperioden während des Sports zu achten. Ein
steter Wechsel von Belastungsspitzen und Phasen relativer Ruhe reduziert die
Belastung im Vergleich zu einer Daueranstrengung. Natürlich muss darüber
hinaus generell die individuelle Asthmogenität der verschiedenen in Betracht
kommenden Sportarten berücksichtigt werden. Dabei sind jene Sportarten, die
vornehmlich auf Koordination orientieren, erwartungsgemäß weniger asthomgen
als zum Beispiel Kraft und Schnelligkeit beanspruchende. Vor allem bei
Kindern mit Asthma bronchiale sollte dies in Rechnung gestellt werden.
http://www.arzt-spezial.de/06/04/patient/atemwegserkrankungen/index.php
Weitere fachbezogene Informationen aus der Welt der Gesundheit und Medizin
finden Sie in der aktuellen Ausgabe des eMagazins ARZT SPEZIAL, das
kostenlos unter http://www.arzt-spezial.de zu erreichen ist. 28.04.2006
Kollegen raten Asthma-Kranken meist
zu Sport
NEU-ISENBURG (ikr). Asthma-Kranke sollten Sport treiben, um die Symptome zu
reduzieren. Diese Forderung von Spezialisten setzen Kollegen jetzt zunehmend
im Praxisalltag um, wie eine Umfrage aus Anlaß des 9. Deutschen Lungentages
ergeben hat.
Insgesamt 50 Allgemeinmediziner und 50 Pneumologen in Deutschland sind im
Auftrag des Unternehmens Astra Zeneca gefragt worden, ob sie Patienten mit
Asthma "nahe legen, sportlich aktiv zu sein".
Das Ergebnis: Patienten mit leichtem Asthma empfehlen Allgemeinärzte und
Pneumologen uneingeschränkt regelmäßige sportliche Aktivitäten wie lange
Spaziergänge, Radfahren, Schwimmen und Joggen. Bei Patienten mit
mittelgradigem Asthma raten dazu 90 Prozent der Allgemeinmediziner und 96
Prozent der Pneumologen.
Bei Patienten mit schwergradigem Asthma sind die Kollegen jedoch noch recht
zurückhaltend: Immerhin 78 Prozent der Pneumologen, aber nur 40 Prozent der
Allgemeinmediziner raten in dieser Situation zu sportlicher Betätigung.
Ein weiteres Ergebnis der Befragung: Sowohl Allgmeinmediziner als auch
Lungenfachärzte schätzen die Lungenfunktion als wichtiges Kriterium für die
Beurteilung des Krankheitsschweregrades und die Steuerung der Therapie ein.
Ärzte Zeitung, 22.09.2006
Belastungsinduziertes
Asthma bei Sportlern
unterdiagnostiziert
Columbus – Wissenschaftler der Ohio State University haben bei
Collegesportlern eine nach eigenen Angaben „sehr hohe Rate von Asthmatikern“
festgestellt. Dies berichtet das Journal „Medicine & Science in Sports &
Exercise“ in seiner Septemberausgabe (2007 39(9):1487-1492).
Der Studie liegen Daten eines Screenings von 107 Athleten der Ohio State
Auswahl auf übungsinduziertes Asthma zugrunde. „Wir haben Studenten der
Collegemannschaften untersucht, weil viele schwere Episoden von
übungsinduzierter Atemwegsobstruktion bei Wettkampfathleten unter 21 Jahren
auftraten“, erläutert Jonathan Parsons das Vorgehen der Arbeitsgruppe.
Zur Ermittlung der Atemfunktion stressten die Forscher die Lungen der
Probanden anhand des EVH-Tests (Eucapnic Voluntary Hyperpnea Testing).
„Bisherige Untersuchungen an Collegeathleten verwendeten nicht den Eucapnic
Voluntary Hyperpnea Test, den unter anderem das Internationale Olympische
Komitee zur Diagnose übungsinduzierten Asthmas nutzt“, betonte Parsons.
Die Forscher ermittelten übungsinduziertes Asthma bei 39 Prozent (42
Personen) der Schüler. Lediglich sechs dieser Athleten wiesen Asthma in
ihrer Krankenvorgeschichte auf. Faktoren wie Geschlecht oder Sportart
schienen nach Angaben Parsons keinen Einfluss auf das Auftreten der
Asthmaanfällle zu haben
„Diese Ergebnisse bestätigen frühere Beobachtungen bei Olympiasportlern.
Zudem lassen die Beobachtungen eine signifikante Anzahl von Sportlern mit
unbekanntem übungsinduzierten Asthma vermuten“, so die Wissenschaftler.
www.aerzteblatt.de 7. September 2007
Links zum Thema
Abstract
http://www.ms-se.com/pt/re/msse/abstract.00005768-200709000-00007.htm;jsessionid=GgrPD9kJhJS7SxgpbD5yn91KHQPKT5kDy7wyz1gHPZ1j2ST50M6M!1646970248!181195628!8091!-1
Ohio State University
http://www.osu.edu
http://www.blackwell-synergy.com/doi/abs/10.1046/j.1398-9995.2003.00355.x