Bringt Beinmuskeln wieder in Topform: Die Beinpresse

Während die Sportmedizin in den letzten Jahrzehnten davon ausging, das Ausdauertraining das non puls Ultra in Sachen nachhaltiger Fitness und Gesundheitsförderung sei, kommen Sportwissenschaftler und Sportmediziner neuerdings immer öfter zu dem Ergebnis, dass tatsächlich eine Mischform aus Krafttraining und Konditionstraining die beste Prophylaxe gegen Zivilisationserkrankungen und Ermüdungserscheinungen ist. Das ist besonders erfreulich für all diejenigen, die wohlakzentuierte Muskelgruppen ästhetisch finden, sich aber vor zu viel Kraftarbeit im Sportstudio gescheut haben, um das Ausdauertraining nicht darunter leiden zu lassen. Wenn man nun anfangen möchte, wieder etwas mehr an den Maschinen und mit Gewichten zu trainieren, sollte sich vom Trainer Übungen für alle großen Muskelgruppen zusammenstellen lassen. Oft reichen hier regelmäßige Trainingszyklen an einigen wenigen Geräten über einen längeren Zeitraum von einigen Monaten schon aus, um nachhaltig etwas für die eigene Figur und damit auch etwas für das Selbstbewusstsein zu tun. Der Vorteil der Geräte im Sportstudio ist die Konzentration, mit der man gezielt bestimmte Muskeln tonen und formen kann. Hierbei sollte man von Anfang an besonderen Schwerpunkt auf die eigenen Schwachstellen legen und diese auch dem Trainer anzeigen. Bei Männern ist dies erfahrungsgemäß die Bauchmuskulatur, bei Frauen die Bein- und Pomuskulatur. Speziell für letztere Partien wurde mit der Beinpresse ein Fitnessgerät entwickelt, dass speziell auf das Training der Beinmuskulatur, und hier vor allem dem Musculus quadriceps femoris, abzielt. Die grundsätzliche, effektive Bewegung ist hierbei zunächst simple Hinauf- und Hinunterbewegungen der Beine. Diese werden jedoch durch die Beschwerung mit Gewichten effektiver gestaltet. Hinzu kommen Verlagerungen in der Beanspruchung der Muskulatur durch eine Veränderung der Beinstellung. Hierdurch kann vor allem eine zusätzliche Anstrengung der Muskeln der Oberschenkelinnenseite erreicht werden, eine notorische Problemzone für Frauen. Immer darauf achten sollte man bei allen Übungen an der Beinpresse, dass die Füße immer nach außen zeigen. Wichtig ist für einen Trainingserfolg weiterhin, sich an die vom Trainer vorgegebene Zahl der Übungswiederholungen zu halten und nach dem Eintreten von ersten Erfolgserlebnissen keinesfalls nachzulassen. Bild: Juergen Jotzo  / pixelio.de

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