MCT  - MITTELKETTIGE TRIGLYCERIDE

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MCT-Mittelkettige Triglyceride         Fette       Fettsäuren

Mittelkettige Triglyceride (MCT) sind Fette mit einer speziellen Molekülstruktur und Löslichkeit.MCT werden vom Körper nicht in das Fettgewebe eingelagert, vermindern den Cholesterinspiegel und versorgen den Körper rasch (gleiche biologische Wertigkeit wie Kohlenhydrate) und über längere Zeit mit hochwertiger Energie und werden auch lange vor den Proteinen verbrannt. Mit MCT gehört der gefürchtete "Hungerast" der Ausdauerathleten der Vergangenheit an. MCT haben darüberhinaus die für Kraftsportarten sehr wichtige Eigenschaft, die Resorption von Aminosäuren, sowie von Calcium und Magnesium zu fördern.
Verzehrsempfehlung:
Pur oder in Getränke gemischt verzehren. Auch Salaten anstelle von herkömmlichen Ölen einsetzbar. Die Dosierung richtet sich nach
dem Körpergewicht. Langsam steigern.


 MCT in der Sportler-ErnährungBiochemische Eigenschaften der MCT
Mittelkettige Triglyzeride (MCT für medium-chain triglycerides) sind eine Ester-Verbindung aus mittelkettigen Fettsäuren (MCFA für medium chain fatty acids) und Glyzerol. Die mittelkettigen Fettsäuren bestehen aus einer Kohlenstoffkette von 6 - 12 C-Atomen und sind gesättigte Fettsäuren.
Name
C-Atome
chemische Formel
Capronsäure
6:0
CH3(CH2)4COO-
Caprylsäure
8:0
CH3(CH2)6COO-
Caprinsäure
10:0
CH3(CH2)8COO-
Laurinsäure
12:0
CH3(CH2)10COO-
MCT kommen in unserer täglichen Nahrung in nur sehr geringer Konzentration vor allem im Milchfett vor. Im Gegensatz zu den in der Nahrung viel häufiger vorkommenden langkettigen Triglyzeriden (LCT für long chain triglycerides) haben die MCT einige Eigenschaften, die in der Ernährung - und vor allem in der Sportlerernährung - von Bedeutung sind.
Physiologische Eigenschaften
Die MCT sind wegen der kleinen Molekülgrösse bei Raumtemperatur flüssig, im Gegensatz zu den LCT, die bei Raumtemperatur in fester Form vorliegen. MCT können wegen der besseren Polarität im Gegensatz zu LCT in Wasser gelöst werden (Bach & Babayan, 1982; Berning, 1996). Aufgrund dieser Eigenschaften werden die MCT rascher im Magen-Darm-Trakt verdaut und ins Blut aufgenommen (Bach & Babayan, 1982). Die mittelkettigen Fettsäuren können als freie Fettsäuren, oder nur an Albumin im Blut gebunden, frei zirkulieren (Bach & Babayan, 1982). Sie können somit direkt in das Pfortaderblut gelangen und müssen nicht, wie die langkettigen Fettsäuren, über die Lymphe abtransportiert werden (Bach & Babayan, 1982). Wenn die mittelkettigen Fettsäuren an der Muskelzelle ankommen, können sie zur Verbrennung direkt in die Mitochondrien eingeschleust werden (Bach & Babayan, 1982; Berning, 1996).
MCT unter körperlicher Belastung
Eine Erhöhung der Fettsäuren im Plasma führt zu einem geringeren Abbau an Muskelglykogen während der Belastung (Costill et al, 1977; Vukovich et al, 1993).Die MCT werden unter Belastung als zusätzliche Energiequelle zu den Kohlenhydraten gebraucht (Massicotte et al, 1992). Werden MCT zusammen mit Kohlenhydraten aufgenommen, werden die Kohlenhydrate rascher oxidiert (Jeukendrup et al, 1995). Die aufgenommenen MCT tragen bis 7% an die Gesamt-Energieproduktion bei (Jeukendrup et al, 1995; Jeukendrup et al, 1996). Dies entspricht der gleichen Energieproduktion von 25g MCT wie 60 g Glukose (Massicotte et al, 1992).MCT werden vorallem dann mehr oxidiert, wenn das Glykogen im Muskel vor der MCT-Aufnahme entleert wurde (Jeukendrup et al, 1996). Dies liegt in der Praxis dann vor, wenn nach einer intensiven Belastung die Glykogenspeicher entleert sind und die Belastung weiter geführt werden soll. Werden Kohlenhydrate in Kombination mit MCT aufgenommen, werden sie schneller aus dem Magen in den Darm befördert, als wenn Kohlenhydrate alleine aufgenommen werden (Beckers et al, 1992). Eine Trinklösung, die aus 100 % Kohlenhydraten besteht, bleibt länger im Magen liegen, als eine Trinklösung, die aus einer Kombination von Kohlenhydraten und MCT besteht. Je mehr MCT prozentual in der Lösung vorliegen, desto schneller geht die Magenentleerung. Die Verteilung der mittelkettigen Fettsäuren lag bei 3 % C 6, 50-65 % C 8 und 35-45 % C 10 (Beckers et al, 1992). Maximal 30 g MCT können pro Stunde verwertet werden. Höhere Mengen an MCT führen zu Magenproblemen (Jeukendrup et al, 1996).
Die Einnahme von MCT führt, gegenüber der Einnahme von Kohlenhydraten, zu keinem reaktiven Hyperinsulinsumus. Während der Belastung liegt der Insulinspiegel nach MCT tiefer als nach Kohlenhydraten (Décombaz et al, 1983).Die Aufnahme von MCT führt zu einem geringeren Abbau von Muskelglykogen (Décombaz & Roux, 1980; Van Zyl et al, 1996) und einem geringeren Anstieg von Laktat (Décombaz et al, 1983; Van Zyl et al, 1996).Back, A.C., V.K. Babayan: Medium-chain triglycerides: an update. Am. J. Clin. Nutr. 36:950-962 (1982)
Beckers, E.J., A.E. Jeukendrup, F. Brouns, A.J.M. Wagenmakers, and W.H.M. Saris. Gastric emptying of carbohydrate - medium chain triglyceride solutions in rest. Int. J. Sports Med. 13(8):581-584 (1992)
Berning, J.R.: The role of medium chain triglycerides in exercise. Int. J. Sport Nutr. 6:121-133 (1996)
Costill, D.L., E. Coyle, G. Dalsky, W. Evans, W. Fink, and D. Hoopes. Effects of elevated plasma FFA and insulin on muscle glycogen usage during exercise. J. Appl. Physiol. 43(4):695-699 (1977)
Décombaz, J., L. Roux. Glycogen utilization in exercise after increased plasma fatty acid on ketone bodies (Research note). Int. J. Vit. Nutr. Res. 50:210-211 (1980)
Décombaz, J., M.-J. Arnaud, H. Milon, H. Moesch, G. Philippossian, A.-L. Thélin, and H. Howald. Energy metabolism of medium-chain triglycerides versus carbohydrates during exercise. Eur. J. Appl. Physiol. 52:9-14 (1983)
Jeukendrup, A.E., W.H.M. Saris, R. Van Diesen, F. Brouns, and A.J.M. Wagenmakers. Effect of endogenous carbohydrate availability on oral medium-chain triglyceride oxidation during prolonged exercise. J. Appl. Physiol. 80(3):949-954 (1996)
Jeukendrup, A.E., J.H.H.C Thielen, A.J.M. Wagenmakers, F. Brouns, and W.H.M. Saris. Effect of MCT and carbohydrate ingestion on substrate utilization and cycling performance. Am. J. Clin. Nutr. (1996)
Jeukendrup, A.E., W.H.M. Saris, P. Schrauwen, F. Brouns, and A.J.M Wagenmakers. Metabolic availability of oral medium chain triglycerides co-ingested with carbohydrates during prolonged exercise. J. Appl. Physiol. 79(3):756-762 (1995)
Massicotte, D., F. Péronnet, G.R. Brisson, and C. Hillaire-Marcel. Oxidation of exogenous medium-chain free fatty acids during prolonged exercise. J. Appl. Physiol. 73(4):1334-1339, 1992
Van Zyl, C.G., E.V. Lambert, J.A. Hawley, T.D. Noakes, and S.C. Dennis. Effects of medium-chain triglyceride ingestion on fuel metabolism and cycling performance. J. Appl. Physiol. 80(6):2217-2225 (1996)
Vukovich, M.D., D.L. Costill, M.S. Hickey, S.W. Trappe, K.J. Cole, and W.J. Fink. Effect of fat emulsion infusion and fat feeding on muscle glycogen utilization during cycle exercise. J. Appl. Physiol. 75:1513-1518 (1993)


Mittelkettige Triglyzeride (MCT) sind aus mittelkettigen Fettsäuren (C6 bis C10) synthetisierte Fette, welche in der Natur praktisch nicht vorkommen. Hintergedanke bei dessen Einsatz als Supplement ist die rasche Entleerung aus dem Magen, die rasche Absorption und anschliessende Oxidation. Wie bei der Einnahme einer fettreichen Diät wird schliesslich ein glycogensparender Effekt nach der Supplementierung mit MCT postuliert. Selbst bei einer Belastung von drei Stunden Dauer während einer Supplementierung mit MCT von 10 g pro Stunde haben die MCT aber nur unwesentlich an der gesamten Energiebereitstellung beigetragen (etwa 5 %, Jeukendrup et al, 1995). Grössere Mengen an MCT (ab etwa 30 g) verursachen zudem oft gastrointestinale Beschwerden und sind sensorisch problematisch. Aus momentaner Sicht kann somit die Einnahme von MCT zum Zwecke der Leistungssteigerung bei Ausdauerbelastungen nicht empfohlen werden. 
Literatur
Jeukendrup AE, Saris WH, Schrauwen P, Brouns F, Wagenmakers AJ.
Metabolic availability of medium-chain triglycerides coingested with carbohydrates during prolonged exercise. J Appl Physiol 79:756-62, 1995.


Fettverdauung

Mund
Hier beginnt die Fettverdauung mit der Freisetzung der Zungengrundlipase.

Magen
Die Zungengrundlipase hat im Magen ihr ph-Optimum und spaltet (mit der Magenesterase) bereits einen Teil der Fette. [In der neueren Literatur wird die Zungengrundlipase allerdings kaum noch erwähnt. Ihre Bedeutung scheint also nicht so groß zu sein, wie einst vermutet.] Im distalen Magen findet motorisch eine erste Emulgation der Fette statt.

Duodenum
Hier spalten Pankreaslipasen die Fette. Vorwiegend entstehen dabei Monoglyceride, aber auch Diglyceride, Glycerin und freie Fettsäuren. Generell werden langkettige, gesättigte, in 2er Stellung veresterte Glycerine besser resorbiert als kurzkettige, ungesättigte, in 1. oder 3. Stellung veresterte Glycerine. Die Pankreaslipase spaltet auch eher in 1. und 3. Stellung, so daß die 2. Glycerine verbleiben. Die max. Kapazität der Pankreaslipase beträgt 140 g Fett/min. Monoglycerine besitzen hydrophile und hydrophobe Eigenschaften und sind so in der Lage, mit Gallensalzen (in der Leber gebildet, in der Gallenblase gespeichert) Micellen zu bilden. Mit diesen Micellen werden weiter Cholesterin, fettlösliche Vitamine, Lipide, freie Fettsäuren, Glycerine etc. resorbiert.
Die Gallensalze unterliegen einem enterohepatischen Kreislauf, der eine Art Recycling-Mechanismus darstellt. Cholesterin und fettlösliche Vitamine können nur im Verband mit einer Micelle resorbiert werden. (Trialkylglycerine können, wenn auch sehr verlangsamt, ohne Gallensalze resorbiert werden). Die Micellen müssen die Spaltprodukte schnell abtransportieren, da diese sich sonst spontan wieder vereinen würden. Die Resorption der Micellen(bestandteile) erfolgt zu 80% im oberen Dünndarm (Duodenum und oberes Jejunum). Ausnahme bilden freie Fettsäuren und MCT-Fette, sie werden (ohne Lipase!!) direkt resorbiert und gelangen, an Albumin gebunden, über die Pfortader direkt zur Leber.

Mukosazelle des Dünndarms
Hier findet die Reveresterung der Fette statt. Die Fette assoziieren mit dem Apoprotein B48 . Damit sind die Chylomikronen entstanden. Diese haben die Aufgabe, die Wasserlöslichkeit der Fette zu gewährleisten. Nun erfolgt die Abgabe an die Lymphe. Vom Darm ausgehend, treffen sich die Bahnen in einem Stamm, der neben der Wirbelsäule zum Ductus Thoraticus hochstrebt und in die linke Schlüsselbeinvene einmündet. In der Leber assoziieren die Fette auch mit dem Apoprotein B100. Es entstehen so die endogen synthetisierten VLDL.
Das Blut bringt die Chylomikronen nun zu den peripheren Geweben, wo sie mittels Lipoproteinlipase gespalten, die Triglyceride aufgenommen werden und zur Energiegewinnung bzw. zum Depotfettaufbau dienen. Die Remnants werden zur Leber transportiert und dort abgebaut.


MCT-Fette erleichtern die nachweihnachtliche Gewichtsnormalisierung
(Aachen) Crash-Diäten entfernen vorwiegend Wasser und Muskelmasse...
Die Weihnachtszeit, die Zeit des Genießens und des Schlemmens ist vorbei, und gesucht im neuen Jahr sind erfolgreiche Wege, um das Ausgangsgewicht zurück zu gewinnen. Experten raten von Crashdiäten oder Fasten ab, da ein schneller Gewichtsverlust irreführend ist, denn es wird überwiegend Wasser ausgeschieden und Muskelmasse abgebaut. Das führt zum gefürchteten Jo-Jo-Effekt. Der Fettanteil allerdings steht in einem ungünstigen Verhältnis zur Gesamtgewichtsabnahme. MCT (medium chain triglycerids = mittelkettige Triglyceride) können Reduktionsdiäten wirksam unterstützen. Sie unterscheiden sich von den üblicherweise in Nahrungsmitteln vorkommenden LCT (long chain triglycerids = langkettige Triglyceride) in der Länge ihrer Fettsäureketten. Ein übliches Fettmolekül (LCT) besteht aus einem Molekül Glycerin und drei Fettsäuren mit einer Länge von mindestens 12 Kohlenstoffatomen. Die Fettsäuren der MCT bestehen dagegen aus nur fünf bis zehn Kohlenstoffatomen. MCT kommen in Palmkernöl und Kokosnussöl vor. Durch spezielle Verfahren werden aus diesen Ölen die mittelkettigen Fettsäuren gewonnen und zu neuen Triglyceriden (Fettmolekülen) verestert. Diese Triglyceride mit mittelkettigen Fettsäuren finden Verwendung bei der Herstellung von speziellen fettreichen Lebensmitteln wie Öl und Margarine. MCT sind vereinfacht dargestellt in zwei Fällen bedeutend: Ein Bereich für einen sinnvollen Einsatz von MCT ist die Unterstützung bei Reduktionsdiäten. Diese Wirkung beruht auf zwei Eigenschaften der MCT:
Zum einen werden MCT im Gegensatz zu LCT rasch oxidiert und zur Energiebereitstellung verwendet. Sie können nicht in die Fettdepots gelangen. Bauch-, Hüft- und Oberschenkelpolster stammen demnach aus einer übermäßigen Zufuhr an LCT, die in den üblichen Lebensmitteln vorkommen. Sie erhöhen sogar den Energiebedarf.
MCT Fette führen im Rahmen einer Reduktionsdiät nicht zu einem Abfall des Grundumsatzes, dem gefürchteten Jo-Jo-Effekt. Dieses Ergebnis lieferte eine tschechische Studie (Zeitschrift tschechischer Ärzte, 133, 1994, Nr.12), die die Veränderungen des Grundumsatzes bei Personen untersuchten, die eine strenge Reduktionsdiät durchführten. Nach einem Zeitraum von zwei Wochen wurde die Gruppe geteilt. Eine der beiden Gruppen befolgte weiter die Diät, die zweite Gruppe erhielt zusätzlich zu den 350 Kilokalorien täglich einen Esslöffel MCT-Öl. Trotz der zusätzlichen Kalorienaufnahme durch das Öl unterschied sich der Gewichtsrückgang nicht von den Personen der Gruppe ohne zusätzliches MCT-Öl. Der Grundumsatz dagegen ging bei der Gruppe ohne MCT-Öl zurück, der bei der Gruppe mit MCT-Öl blieb konstant. MCT sind auch für Menschen mit verschiedenen gastroenterologischen Erkrankungen hilfreich. Dazu zählen Störungen der Verdauung (Maldigestion) und/oder ungenügenden Aufnahme von Nahrungsbestandteilen aus dem Verdauungstrakt (Malaabsorption) sowie eine Störung der Lipoproteinsynthese und des Chylomikronentransports. Betroffene würden auf eine normale Fettzufuhr mit heftigen Durchfällen und Bauchschmerzen reagieren, MCT dagegen ist eine gut verträgliche Energie- und Fettquelle. Durch die wesentlich einfachere Resorbierbarkeit der Dünndarmmukosa ohne Beteiligung von Gallensalzen und Chylomikronenbildung geht MCT direkt ins Blut. Experten empfehlen die Verwendung von MCT bei Reduktionsdiäten. MCT-haltige Lebensmittel sind in Reformhäusern erhältlich.

Link: http://www.diet-aachen.de

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Bestimmtes Pflanzenfett kann Übergewicht vorbeugen- Studie: MCT-Fette aus Kokosfett und Palmkernöl gewonnen

München, 11. September (AFP) - Eine bestimmte Art pflanzlicher Fette kann  Übergewicht vorbeugen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der  Karls-Universität Prag, die das Deutsche Institut für Ernährungsmedizin und  Diätik (DIET) am Dienstag in München vorstellte. Die so genannten MCT-Fette,  die natürlich in Kokosfett und Palmkernöl vorkommen, führen demnach nicht zur  Gewichtszunahme und steigern gleichzeitig den Energiebedarf. Die MCT-Fette, die bereits seit Jahren in der Diätik etwa bei Fettverwertungsstörungen eingesetzt werden, könnten helfen, schlank zu bleiben und Übergewicht  vorzubeugen. Laut Studie können die Pflanzenfette neben einer kohlenhydrat- und  ballaststoffreichen Reduktionskost auch die Gewichtsreduzierung bei  Übergewichtigen unterstützen. Bei den MCT-Fetten handelt es sich laut DIET um  so genannte mittelkettige Triglyceride. Sie können durch ein spezielles  Verfahren aus Kokosfett und Palmkernöl gewonnen werden, da sie in größeren  Mengen nicht in der üblichen Ernährung vorkommen. Normale Nahrungsfette wie Margarine, Öl, Butter und andere tierische Fette enthalten fast ausschließlich  so genannte LCT-Fette.


Nutzen und Anwendung von mittelkettigen Triglyzeriden (MCT-Fetten) zur Vorbeugung und Behandlung von Übergewicht"
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Übergewicht und die damit zusammen hängenden Krankheiten sind in den westlichen Industrieländern ein dickes Problem. Bereits heute ist fast jeder Zweite in Deutschland übergewichtig!
Neue Studien zeigen, dass MCT-Fette das Abnehmen erleichtern, da sie unter anderem den Energiebedarf erhöhen und den Jo-Jo-Effekt hemmen. Wir haben eine Broschüre zusammengestellt, die die Wirkungsweise der MCT-Fette auf das Körpergewicht detailliert erläutert. Zusätzlich gibt der kostenlose telefonische Beratungsdienst Tipps und Informationen zu MCT-Fetten. Sie erreichen die ernährungswissenschaftlichen Berater werktags von 9:00 bis 15:00 Uhr unter der Telefonnummer 0241 / 96 10 313.    Die Broschüre bieten wir zum  DOWNLOAD

MCT-Fette: Keine Diät-Wunderwaffe

Bonn (dpa) - Übergewichtige sollten von so genannten MCT-Fetten keine Wunderdinge erwarten. Eine Diät, bei der normale Fette durch diese Fettsorte ersetzt werden, führt nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn lediglich kurzfristig zu einer Gewichtsabnahme. Bereits nach zwei Wochen habe sich der Körper darauf eingestellt, so dass eine solche Diät keinen Vorteil mehr bietet. MCT-Fette werden häufig bei Fettverdauungsstörungen verordnet. In der Natur kommen sie nur vereinzelt in Butter oder Kokosfett vor. Daraus werden spezielle Streich- und Kochfette hergestellt. Langfristig hilft der DGE zufolge nur, die Energiezufuhr zu senken - Obst, Gemüse und Vollkornprodukte zu essen - und sich mehr zu bewegen, um schlanker zu werden.6. Dezember 2003 http://www.netdoktor.de


Mittelkettige Triglyzeride

MCT-Fette (Middle chain triglycerides) sind aus Fettsäuren aufgebaut, die eine Länge von sechs bis zwölf Kohlenstoffatomen haben. Sie werden ohne vorherige Aufspaltung direkt durch die Darmwand resorbiert. Sie gelangen über die Pfortader in die Leber und werden hier unmittelbar zur Energiegewinnung herangezogen. MCT-Fette liefern weniger Energie als langkettige Fettsäuren (LCT-Fette): 8,3 kcal/g versus 9,2 kcal/g. Man kann die „normalen“ Fette jedoch nur bedingt durch MCT-Fette ersetzen. Der Verzehr von MCT-Fetten kann Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen auslösen. Außerdem muss darauf geachtet werden, dass der Bedarf an essenziellen Fettsäuren durch die zusätzliche Gabe Linol- und Linolensäure-reicher Öle gedeckt wird.
Fazit: Für Patienten mit gestörter Gallensekretion, Pankreasinsuffizenz und Morbus Crohn ist eine Supplementierung mit MCT-Fetten durchaus sinnvoll, für Sportler und Diätwillige jedoch eher suspekt.
pharmazeutische-zeitung 2004-08


Super-Öl hilft beim Abnehmen
Besonders Männer verlieren leichter Kilos
Statt Körperfett zu bilden, wird die neue Mischung aus Oliven-, Kokosnuss- und Leinsamenöl in Energie umgesetzt – Fett- und Cholesterinspiegel sinken


Bis das Super-Öl in die Regale kommt, gilt Olivenöl als das gesündeste

In zwei klinischen Studien wurde das Öl aus mittelkettigen Triglyceriden (MCT) an übergewichtigen Patienten getestet und mit Öl aus langkettigen Triglyceriden (LCT) verglichen. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen reduzierte es den Cholersterinspiegel um mehr als 13 Prozent. Olivenöl im Vergleich, das bislang als der beste Cholesterin-Killer galt, reduziert die Werte um 4,5 Prozent“, betonte Teamleiter Peter Jones von der Mc Gill University in Montreal.

Idealer Fettburner für Männer

Besonders Männern soll das Super-Öl zugute kommen. In der Studie verloren demnach die männlichen Probanden durchschnittlich ein halbes Kilogramm pro Monat. „In einem Jahr könnte ein Mann somit sechs Kilogramm abnehmen“, so Jones. Bei weiblichen Probanden mit durchschnittlich 13 Kilogramm Übergewicht wurde zwar der Stoffwechsel angekurbelt. Eine messbare Reduktion des Körperfetts blieb aber aus.

Zusammensetzung des Öls

Das „Functional Oil“ besteht zu 67 Prozent aus tropischen Ölen, zu 13 Prozent aus Olivenöl, zu sechs Prozent aus Kokosnussöl und zu fünf Prozent aus Leinsamenöl. Zu Nebenwirkungen soll es nicht gekommen sein, berichten die Entwickler in Publikationen in gleich vier Fachzeitschriften: „International Journal of Obesity“, „Journal of Nutrition“, „Obesity Research“ und „Metabolism“. Die „Functional Oil"-Study wurde vom Unternehmen Forbes Medi-Tech und den Dairy Farmers of Canada (DFC) finanziert. Das Biotech-Unternehmen Forbes Medi-Tech hält das Öl-Patent und führt derzeit weitere Tests durch, bevor das Super-Öl den Weg in die Supermarkt-Regale findet.
Weitere Informationen:
McGill-University in Montreal
Dairy Farmers of Canada (DFC)

pressetext.at/DiabetesPro.de